Patagonia für marine Biodiversität


Simone BalserText

PatagoniaFotos

Pressemeldung

Dies ist ein Beitrag mit Informationen aus Pressemitteilungen und kann unbezahlte Produkterwähnungen enthalten.

Die Zerstörung des Meeresbodens und die Überfischung nehmen immer weiter zu. Patagonia startet deshalb am 8. Juni 2023 eine globale Umweltkampagne, die sich auf den Schutz und die Wiederherstellung der marinen Biodiversität konzentriert. Eine Petition fordert die Regierungen weltweit zum Handeln auf, um die schädliche Grundschleppnetzfischerei endlich zu beenden – beginnend mit einem sofortigen Verbot dessen in Meeresschutzgebieten und küstennahen Zonen. Diverse Filme und Veranstaltungen in ganz Europa ergänzen die Kampagne, um das Bewusstsein für den Schutz der Meere zu stärken und Unterschriften zu sammeln.

Die umweltschädliche Praktik der Grundschleppnetzfischerei

Die Fischerei mit Grundschleppnetzen ist eine besonders umweltschädliche Praktik. Sie zerstört unnötigerweise die Ökosysteme des Meeresbodens, verursacht Überfischung und hat verheerende Auswirkungen auf das Klima. Denn das Schleppnetzfischen am Meeresgrund verbraucht besonders viel Treibstoff und verursacht damit mehr Emissionen als andere Fischereiarten. Zudem tötet es wahllos unzählige Meeresbewohner und zerstört die Meeresflora und -fauna, die eine wichtige Rolle bei der Bindung von Kohlenstoff aus der Atmosphäre spielen. Diese Praktiken drohen unser wertvolles Ökosystem zu zerstören und müssen dringend gestoppt werden.

Patagonia engagiert sich für den Erhalt unserer wertvollen Ressource “Meer”

Patagonia setzt sich deshalb vehement für den Schutz der Meere ein.
Beth Thoren, Director of Environmental Action, EMEA bei Patagonia, sagt:

“Mein ganzes Leben lang habe ich mich immer mit dem Meer verbunden gefühlt, von meiner frühen Karriere als Schiffsingenieurin bis hin zu meiner späteren Tätigkeit als Besatzungsmitglied auf einem Sea-Shepherd-Boot, das gegen die Waljagd in der Antarktis kämpft. Aber ich bin nicht allein. Wo auch immer wir sind, jeder zweite Atemzug, den wir nehmen, kommt aus dem Meer. Wir müssen diese wertvolle und empfindliche Ressource unbedingt schützen, damit sie uns schützen kann.”

Beth Thoren, Director of Environmental Action, EMEA von Patagonia

Die Bedrohung der Meere durch Grundschleppnetzfischerei

Die biologische Vielfalt der Meere ist noch nie so bedroht gewesen wie jetzt. Verschmutzung, Zerstörung von Lebensräumen und Überfischung haben die Anzahl der Meerestiere auf den niedrigsten Stand seit Menschengedenken schrumpfen lassen. Gleichzeitig wird weiter mit den schädlichen Grundschleppnetzen gefischt. Patagonia fordert in der Kampagne auch die Unterstützung der betroffenen Fischer:innen bei der notwendigen Umstellung auf regenerative Alternativen, wie 3D-Meeresfarmen und die Wiederherstellung von Seegraswiesen.

Filme und Veranstaltungen – Geschichten von Meeresschützer:innen

Auf einer Reihe von kostenlosen Veranstaltungen in ganz Europa zeigt Patagonia diesen Sommer empowernde Filme, die die spannenden Geschichten von Menschen zum Thema Meeresschutz auf der ganzen Welt erzählen. Von Südkorea und Patagonien bis Portugal und Wales zeigen diese Menschen, wie man mit dem Meer nachhaltig arbeiten und was man selbst für den Schutz tun kann. Ergänzt werden die Filmvorführungen mit Expert:innen-gesprächen, Musik und weiteren Geschichten.

Tourdates und mehr über die Kampagne erfahrt ihr hier: eu.patagonia.com/oceans.

Macht mit!

Patagonia möchte jede:n Einzelne:n mobilisieren und das Bewusstsein für den Schutz der Meere stärken. Von Surfer:innen, Schwimmer:innen und Strandspaziergänger:innen bis hin zu Küstengemeinden und Fischer:innen – jede Person kann bei der Kampagne mithelfen. Auch wenn die Regierungen das letzte Sagen haben – schließt euch zusammen, verbreitet die Kampagne, kommt auf die Veranstaltung in eurer Nähe und unterzeichnet die Petition unter you.wemove.eu/campaigns/stoppt-die-grundschleppnetzfischerei.

Über die Autor:in

Simone Balser

Simone ist studierte Archäologin, arbeitet als Yogalehrerin, Content Creatorin und entdeckt die Welt, wenn sie nicht grade wandert, mit ihrem Van.

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