{"id":70567,"date":"2023-11-01T13:06:32","date_gmt":"2023-11-01T12:06:32","guid":{"rendered":"https:\/\/thefemaleexplorer.de\/?p=70567"},"modified":"2023-11-02T11:15:17","modified_gmt":"2023-11-02T10:15:17","slug":"__trashed","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/thefemaleexplorer.de\/blog\/__trashed\/","title":{"rendered":"Survival Camp f\u00fcr Frauen"},"content":{"rendered":"\n

Navigieren ohne Handy-App, Feuer machen ohne Feuerzeug und Grillanz\u00fcnder, in der Natur \u00fcbernachten ohne Zelt? W\u00fcrdet ihr euch trauen, ein Wochenende auf den Komfort der Zivilisation zu verzichten und euch auf ein Survival-Rollenspiel einzulassen, welches euch Outdoor-F\u00e4higkeiten beibringt und euch abenteuerhungrig und f\u00fcr Extremsituationen gewappnet zur\u00fcckl\u00e4sst? Wir haben uns getraut und waren beim ersten Survival Camp f\u00fcr Frauen bei SurviCamp<\/a> in Brandenburg.<\/p>\n\n\n\n

Nieselregen, 8\u00b0C und kein Handy-Empfang. In manchen Teilen Brandenburgs brauch es nicht viel, um eine Survival-Situation nachzustellen. Und genau daf\u00fcr stehen wir jetzt hier auf dem Parkplatz eines Campingplatzes \u2013 eine kleine Gruppe Frauen und unsere zwei Wildnis-Trainerinnen Jackie und Marie. Zusammen wollen wir mehr als 24h in der Natur verbringen und bewusst auf Handy, Zelt und Co. verzichten und lernen, wie wir ohne diese Annehmlichkeiten drau\u00dfen \u00fcberleben k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n

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„Wir begeben uns in ein Szenario, in dem ein Hurrikan in Deutschland gew\u00fctet hat, die Strom- und Wasserversorgung eingebrochen ist und bewaffnete Banden durchs Land ziehen.“<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n<\/div><\/div>\n <\/div> \n<\/div>\n\n\n\n

Wir begeben uns in ein Szenario,…<\/h2>\n\n\n\n

in dem ein Hurrikan in Deutschland gew\u00fctet hat, die Strom- und Wasserversorgung eingebrochen ist und bewaffnete Banden durchs Land ziehen. Und wir, wir sind, wie auch im echten Leben, eine bunt zusammengew\u00fcrfelte Gruppe Fremde, die sich organisieren m\u00fcssen, um zu \u00fcberleben. Zus\u00e4tzlich d\u00fcrfen wir uns als Gruppe f\u00fcr eine Schwierigkeitsstufe entscheiden. Wir w\u00e4hlen die mittlere Stufe und d\u00fcrfen neben Schlafsack, Wechselkleidung und Stirnlampe noch genau f\u00fcnf Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde mitnehmen. Dabei ist der leere Rucksack schon einer. Ich verabschiede mich von meiner aufblasbaren Isomatte und schnalle die simple Faltmatte an meinen Rucksack. Los geht’s!<\/p>\n\n\n\n

1Orientierung und Navigation<\/h2>\n\n\n\n

Wir wandern durch die herbstliche Heidelandschaft mit Karte und Kompass. Unsere ernannte Gruppenf\u00fchrerin erh\u00e4lt eine Nachricht per Funkger\u00e4t: Das Deutsche Rote Kreuz hat ein Care Paket f\u00fcr uns per Drohne abgeworfen. Sie geben uns die Koordinaten durch und Trainerin Jackie zeigt uns verschiedene M\u00f6glichkeiten, um zum Ziel zu kommen. Neben der klassischen Kompass-Variante gibt es auch die Option, den Stand der Sonne und eine simple Armbanduhr zu nutzen. Schnell haben wir die Route festgemacht und navigieren durchs Gel\u00e4nde. Neben Gruppenf\u00fchrerin und Stellvertreterin ernennen wir auch ein Erste-Hilfe-Team, welches je am Beginn und Ende der Gruppe l\u00e4uft.<\/p>\n\n\n

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Am Treffpunkt angekommen, navigieren wir durch den Wald und finden sie \u2013 eine kleine Box mit Proviant! Wir verspeisen die Riegel sofort, sind Leo und ich, wie auch andere, dank einer langen Anreise bereits jetzt schon v\u00f6llig ausgehungert!<\/p>\n\n\n\n

2Ein Sprung ins kalte Wasser!<\/h2>\n\n\n\n

Auf einmal eine Meldung per Funk: bewaffnete Banden sind auf dem Weg zu uns und wir haben nur 15 Minuten Zeit, um uns aus dem Staub zu machen, zu entkommen! Mit unseren gro\u00dfen Rucks\u00e4cken bepackt rennen wir auf schmalen Pfaden durch den Wald und zu den n\u00e4chsten durchgegebenen Koordinaten. Doch \u2013 Oh Schreck! \u2013 vor uns erstreckt sich ein See und das gegen\u00fcber gelegene Ufer mit sicherem Steig ist etwa 150m entfernt. <\/p>\n\n\n\n

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Ich denke noch immer, dass wir hier sicher nur getestet werden, stehe aber keine zwei Minuten sp\u00e4ter halbnackt im Wasser \u2013 mein Rucksack mit Schuhen, Kleidung und Schlafsack in ein Tarp gewickelt und zugeschn\u00fcrt. Der See f\u00fchlt sich Ende Oktober eiskalt an und laut jauchzend schwimmt unsere gesamte Gruppe ans andere Ufer.<\/p>\n\n\n\n

3Base Camp, Feuerholz und der gro\u00dfe Hunger<\/h2>\n\n\n\n

Nachdem wir den gef\u00e4hrlichen Banden entkommen sind, bekommen wir die n\u00e4chste Nachricht vom Roten Kreuz. Heute wird uns kein Rettungsteam mehr erreichen. Statt der vermeintlichen Rettung, sollen wir ein Camp errichten und bis zum n\u00e4chsten Tag ausharren.<\/p>\n\n\n\n