{"id":69811,"date":"2023-11-16T11:46:24","date_gmt":"2023-11-16T10:46:24","guid":{"rendered":"https:\/\/thefemaleexplorer.de\/?p=69811"},"modified":"2023-11-16T11:46:28","modified_gmt":"2023-11-16T10:46:28","slug":"risiko-erkennen-einschaetzen-und-entscheiden-die-3-es-am-berg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/thefemaleexplorer.de\/blog\/risiko-erkennen-einschaetzen-und-entscheiden-die-3-es-am-berg\/","title":{"rendered":"Risiko erkennen, einsch\u00e4tzen und entscheiden \u2013 die 3 E\u00b4s am Berg"},"content":{"rendered":"\n

\u00dcben Berge auf euch auch so eine unglaubliche Faszination aus? Bergsteigen ist nicht nur ein Abenteuer im Freien, sondern auch eine Reise zu uns selbst. Doch um diese Reise sicher und erf\u00fcllend zu gestalten, sind die drei E’s \u2013 Risiko am Berg erkennen, einsch\u00e4tzen und entscheiden \u2013<\/strong> von wesentlicher Bedeutung, damit ihr eure unvergesslichen Abenteuer genie\u00dfen k\u00f6nnt. Aus eigener Erfahrung ist es so wichtig, dass ihr die tats\u00e4chlichen Gegebenheiten realistisch einsch\u00e4tzt, um das Beste aus euren Bergabenteuern herauszuholen.  <\/p>\n\n\n\n

Ihr kennt vermutlich diesen Moment \u2013 seit Wochen freut ihr euch auf die n\u00e4chste Tour. Dann ist es endlich so weit, aber es l\u00e4uft nicht nach eurem perfekten Plan. Auf den letzten Metern zum Gipfel liegt noch zu viel Schnee, an einem steilen Abschnitt ist noch ein altes Schneefeld, es ist viel zu warm und euer Wasser geht langsam aus oder ihr braucht l\u00e4nger als geplant, dunkle Gewitterwolken ziehen auf…<\/p>\n\n\n\n

Was nun? <\/strong> <\/p>\n\n\n

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1 Risiko am Berg erkennen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n

Der erste Schritt auf eurer Wanderung ist das Risiko erkennen<\/strong>. Es erfordert eine sorgf\u00e4ltige Planung und Vorbereitung mit verschiedenen Hilfsmitteln wie Planungsapps, Vergleich von verschiedenen Wetterberichten und Zustandsberichten des Weges. Zust\u00e4nde von Wegen k\u00f6nnt ihr beim Touristenb\u00fcro oder H\u00fctten vor Ort erfragen. Ihr solltet euch also \u00fcber eure geplante Route vorab gr\u00fcndlich informieren<\/strong>, euch \u00fcber die aktuellen Wetterbedingungen erkundigen, euch Alternativwege ausgucken und euch fragen, was gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnte \u2013 zum Beispiel Lawinengefahr, Altschneefelder oder Neuschnee. Durch das Checken von Lawinenberichten und das Beobachten der Schneeverh\u00e4ltnisse k\u00f6nnt ihr die Risiken besser verstehen und geeignete Vorsichtsma\u00dfnahmen treffen. Gerade im Fr\u00fchsommer sind schmelzende, instabile Schneefelder eine gro\u00dfe Gefahr, da diese bei Betreten abrutschen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n

2 Risiko am Berg einsch\u00e4tzen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n

Eure F\u00e4higkeit, das Risiko richtig einzusch\u00e4tzen<\/strong>, ist ein entscheidender Schritt, um sicher am Berg unterwegs zu sein. Es braucht Achtsamkeit, Erfahrung und eine realistische Selbsteinsch\u00e4tzung. Zum Beispiel kann eine steile Felswand f\u00fcr erfahrene Kletterer:innen eine spannende Herausforderung sein, w\u00e4hrend sie f\u00fcr eine:n Anf\u00e4nger:in ein hohes Risiko darstellen kann. Eine objektive und realistische Einsch\u00e4tzung der Situation sowie der eigenen F\u00e4higkeiten hilft, Gefahren zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Ganz wichtig dabei \u2013 ruhig bleiben<\/strong>. Lasst euch nicht von Angst oder Ego kontrollieren<\/strong>. Was mir dabei immer hilft: 3-6 Mal tief mit geschlossenen Augen<\/em><\/em> ein- und ausatmen<\/em>, solange, bis ich das Gef\u00fchl habe, ich kann wieder klar denken.  <\/p>\n\n\n\n

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Fragen, um das Risiko am BERG besser einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen<\/h3>\n\n\n\n