{"id":62067,"date":"2022-06-10T10:00:00","date_gmt":"2022-06-10T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/thefemaleexplorer.de\/?p=62067"},"modified":"2022-10-13T12:43:36","modified_gmt":"2022-10-13T10:43:36","slug":"exploring-the-elements-im-interview-naturfotografin-sarah-afiqah-rodgers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/thefemaleexplorer.de\/blog\/exploring-the-elements-im-interview-naturfotografin-sarah-afiqah-rodgers\/","title":{"rendered":"Exploring the elements \u2013 im Interview mit der Naturfotografin Sarah Afiqah Rodgers"},"content":{"rendered":"\n
In der The Female Explorer Ausgabe #4 haben wir euch die Naturfotografin Sarah Afiqah Rodgers vorgestellt. Die schottisch-singaporeanische Fotografin begibt sich seit 4 Jahren auf Reisen zu imposanten Naturschauspielen, um diese zu erleben und festzuhalten. Immer wieder inszeniert sie sich darin als #tinysarah<\/a> selbst und f\u00fchrt uns durch ihre Bilder ins Bewusstsein, dass wir, auch wenn wir es oftmals in unserem Alltag nicht sehen, immer im Verh\u00e4ltnis zur Natur stehen. Sie r\u00fcckt die Beziehung Mensch \u2013 Natur zurecht, indem wir daran erinnert werden, wie gewaltig die Natur doch ist und wie klein im Gegenzug wir Menschen sind. Ihre Bilder l\u00f6sen die Emotion aus, die wir eigentlich viel \u00f6fter gegen\u00fcber der Natur empfinden sollten: Demut.<\/strong> <\/p>\n\n\n\n Ein Interview \u00fcber die Ausbelichtung der nat\u00fcrlichen Wunder dieser Welt.<\/p>\n\n\n\n \u2013 Luft bewegt uns, Feuer transformiert uns, Wasser formt uns, Erde heilt uns.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n Ich reise schon so lange, wie ich denken kann. Mein erster Flug war im Alter von 4 Monaten, meine Familie ist schon immer viel gereist und hat mich auf Abenteuer mitgenommen. Mit der Fotografie habe ich erst vor 4 Jahren w\u00e4hrend einer Solo-Reise nach Norwegen begonnen, bei der ich im Winter den ganzen Weg von meinem Zuhause in Schottland bis nach Alta selbst gefahren bin. Als ich die norwegische Landschaft, die mich mit so viel Ehrfurcht erf\u00fcllte, mit der Kamera festhielt, begann meine fotografische Reise.<\/p>\n\n\n\n Dass es einfach das ist \u2013 ich, die Natur und meine Kamera. In diesem Moment gibt es nichts anderes. Es ist eine Flucht aus der Realit\u00e4t, wenn ich mich in den wundersch\u00f6nen Szenen um mich herum verliere und sie so festhalte, wie meine Augen und meine Fantasie sie sehen. Es ist eine M\u00f6glichkeit, mit der nat\u00fcrlichen Welt kreativ zu sein, indem man nur die Elemente als Motive verwendet und mit allem, was die Natur bietet, Kunst kreiert.<\/p>\n\n\n\n Mein Lieblingselement ist Wasser, aber ich glaube, es ist das Element, in dem ich am wenigsten Zeit verbringe. Ich f\u00fchle mich im Wasser am wohlsten. Ein Teil von mir hat immer ein Gef\u00fchl von Dazugeh\u00f6rigkeit, wenn ich am Meer bin und die Meeresbrise sp\u00fcre. Es hat etwas unglaublich Therapeutisches und Meditatives, im Wasser zu schweben und sich von den Wellen treiben zu lassen.<\/p>\n\n\n\n Die Natur bedeutet mir wirklich sehr viel, sie macht mich dem\u00fctig und erdet mich, denn sie zeigt mir, wie gro\u00df diese Welt eigentlich ist und wie viel Sch\u00f6nheit es in ihr gibt. Ich zeige gerne, wie gro\u00df und weitl\u00e4ufig die Natur ist, indem ich mich selbst in die Landschaft einf\u00fcge, um den Ma\u00dfstab der Szene oder der Natur, die mich umgibt, zu verst\u00e4rken \u2013 um zu verdeutlichen, wie klein wir alle in dieser gro\u00dfen Welt sind.<\/p>\n\n\n\n \u00bbEarth \u2013 my body. Air \u2013<\/em> my breath. Fire \u2013<\/em> my will. Water \u2013<\/em> my blood.\u00ab<\/em> <\/p> \u2013 Erde \u2013 mein K\u00f6rper. Luft \u2013 mein Atem. Feuer \u2013 mein Wille. Wasser \u2013 mein Blut.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n Ich hatte das Gl\u00fcck, Zeugin einiger ziemlich spektakul\u00e4rer Ph\u00e4nomene zu werden, sei es die Verfolgung gigantischer Staubteufel oder die Beobachtung der Entstehung neuer Erde durch einen ausbrechenden Vulkan \u2013 beides hat mir ein Gef\u00fchl der Verwunderung und des Respekts f\u00fcr unseren Planeten vermittelt. Aber ich w\u00fcrde immer noch sehr gerne einen riesigen Tornado oder ein Meer voller Biolumineszenz erleben!<\/p>\n\n\n\n Ein echtes Abenteuer ist f\u00fcr mich eines, f\u00fcr das ich arbeiten musste. Die meisten meiner sch\u00f6nsten Erinnerungen entstehen, wenn ich meinen K\u00f6rper anstrenge, die ganze Nacht aufbleibe, um Polarlichter zu jagen, oder viele Kilometer wandere, nur um einen bestimmten Berg oder Wasserfall zu sehen. Die beste Belohnung kommt von der h\u00e4rtesten Arbeit, und wenn K\u00f6rper und Geist gefordert werden, sind das die denkw\u00fcrdigsten und wahrhaftigsten Abenteuer.<\/p>\n\n\n\n <\/p>\n\n\n\n Uns begeistern die Aufnahmen der Naturfotografin Sarah Afiqah Rodgers immer wieder, deswegen schm\u00fccken sie auch bereits 2 unserer Magazincover! Erlebt die Welt durch Sarahs Linse und folgt ihr auf ihren Fotoreisen @theworldwithsarah<\/a>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n <\/p>\n\n\n\n
\u00bbAir moves us, fire transforms us, water shapes us, earth heals us.\u00ab<\/em><\/p>Sarah, wenn du zur\u00fcckschaust <\/strong>\u2013 Was kam zuerst, das Reisen oder die Fotografie?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n
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<\/figure>\nWas glaubst du verbindet dich, die Natur und deine Fotografie?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n
Kannst du dein liebstes Element bestimmen und warum?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n

Naturpool am Perranporth Beach,
Cornwall, England.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n
Im Kampf gegen die Wellen,
Sango Bay, Schottland.<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\nDie Art, wie du deine Bilder aufbaust, geht \u00fcber die reine Naturfotografie hinaus. Was m\u00f6chtest du mit deiner Fotografie ausdr\u00fccken?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n
Welches Naturph\u00e4nomen hat dich bisher am meisten fasziniert?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n
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<\/figure>\nDu kannst aus viel Erfahrung berichten <\/strong>\u2013 Was ist f\u00fcr dich ein echtes Abenteuer?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n