Zugegeben \u2013 etwas ungew\u00f6hnlich ist es ja schon. Wir kennen alle die sch\u00f6nen Bilder von ausgebauten Bullis die zu exotischen Orten fahren, denn auf Social Media ist momentan vor allem \u201eVanlife\u201c angesagt. Doch wir wollten noch einen Schritt weiter gehen und fragten uns: Vanlife ohne Van, ist das m\u00f6glich? <\/p>\n\n\n\n
\nDenn das Reisen mit dem Lastenrad auf langen Distanzen bietet Vorteile die ein Van nicht hat. Uns war dabei vor allem das nachhaltige und langsame Reisen ein gro\u00dfes Anliegen. <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n
Unsere R\u00e4der sind elektrisch betrieben und m\u00fcssen ca. alle 100 km aufgeladen werden, was r\u00fcckblickend besser geklappt hat als anfangs gedacht. Au\u00dferdem hat Radfahren unserer Meinung nach einfach die beste Reisegeschwindigkeit \u2013 schneller als Wandern und langsamer als Autofahren, genau der sweet-spot dazwischen. Und durch die zus\u00e4tzliche Ladefl\u00e4che und elektrische Unterst\u00fctzung konnten wir viel gro\u00dfz\u00fcgiger packen als wir es mit normalen Fahrr\u00e4dern gekonnt h\u00e4tten.<\/p>\n\n\n\n\n <\/figure>\n\n\n\n <\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n <\/figure>\n\n\n\nUnsere Strecke und Highlights<\/h2>\n\n\n\n Start- und Endpunkt der Reise war Berlin. Innerhalb von fast sechs Wochen radelten wir \u00fcber 2000 km und legten durchschnittlich 50 km pro Tag zur\u00fcck. Die Hinreise f\u00fchrte uns \u00fcber den Elb-Radweg nach Hamburg und an der Nordseek\u00fcste entlang \u00fcber die d\u00e4nische Grenze. In D\u00e4nemark angekommen hielten wir uns ausschlie\u00dflich an der Westk\u00fcste auf, weil dort die Wellen am \u201esurfbarsten\u201c sind. Dabei war Klitm\u00f8ller \u2013 Surfmekka und auch bekannt als \u201eCold Hawaii\u201c \u2013 immer unser n\u00f6rdlichstes Ziel und der \u201ePoint of Return\u201c. D\u00e4nemark hat uns von Anfang an verzaubert, aber besonders der Norden hat es uns angetan! Die wilden D\u00fcnen-Landschaften, weiten Fjorde und einsamen W\u00e4lder sind unglaublich sch\u00f6n und gerade mit dem Fahrrad besonders gut zu durchfahren. Der R\u00fcckweg f\u00fchrte uns dann \u00fcber Flensburg, Kiel und L\u00fcbeck entlang der Ostsee und ab Schwerin landeinw\u00e4rts zur\u00fcck nach Berlin.<\/p>\n\n\n\n\n <\/figure>\n\n\n\n <\/figure>\n\n\n\n <\/figure>\n\n\n\n <\/figure>\n\n\n\n <\/figure>\n<\/figure>\n\n\n \n
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Unsere Lastenrad Reise Packliste<\/h2>\n\n\n\n\n3-Personen-Zelt, Isomatten, Schlafs\u00e4cke und isolierende Unterlegeplatten <\/li>\n\n\n\n 2 Fahrrad-Trinkflaschen, 4 faltbare Wasserbeutel von Platypus und Katadyn-Wasserfilter<\/li>\n\n\n\n G\u00f6ffel, Opinel-Messer, Schneidebrett, faltbarer Campingkocher mit Topf, Bechern und Spiritus, Gew\u00fcrze, K\u00fchlbox f\u00fcr Lebensmittel<\/li>\n\n\n\n Schwamm, biologisch abbaubares Sp\u00fclmittel (z.B. Dr. Bronners), Tuch, Feuerzeug, M\u00fcllbeutel<\/li>\n\n\n\n Kulturbeutel, Klopapier, Podusche (wichtig!), Sonnencreme, M\u00fcckenspray, Erste-Hilfe-Verbandzeug, Corona-Selbsttests<\/li>\n\n\n\n Kamera, 2 SD-Karten, Stativ, Powerbank, Stirnlampen mit Ersatzbatterien, Handys + Ladekabel, kleine JBL-Musikbox, Ladekabel f\u00fcr Fahrrad-Akkus, Kopfh\u00f6rer<\/li>\n\n\n\n Sonnenbrillen, Helme und Radlercaps, Stirnb\u00e4nder, Radhosen (mit Beinlingen) und Sitzcreme (wichtig!), Regenjacken\/Regenhosen, Surf-Equipment (2 Boards, Wetsuits und (Hand)schuhe + Kappe, Surfponcho, Wax), Mikrofaser-Handtuch<\/li>\n\n\n\n (Tage-)B\u00fccher, Kugelschreiber<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\nDie Must-Haves unserer Lastenrad Reise<\/strong>: Longsleeves, Podusche, Stirnb\u00e4nder, Isomatten, Musikbox. Dar\u00fcber haben wir uns wirklich am meisten gefreut. <\/p>\n\n\n \n
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H\u00f6hen und Tiefen unserer Tour<\/h2>\n\n\n\n Neben den k\u00f6rperlichen waren es vor allem die mentalen Herausforderungen, die uns manchmal an unsere Grenzen brachten. So eine lange und intensive Reise hatten wir davor noch nie gemeinsam gestartet! Wenn man 24\/7 zusammen verbringt, kommt es fr\u00fcher oder sp\u00e4ter zu Konfliktsituationen \u2013 auch bei uns. Wir konnten aber immer offen und klar kommunizieren und uns den Freiraum geben, der manchmal n\u00f6tig war. <\/p>\n\n\n\n
\nDie Reise hat unsere Freundschaft r\u00fcckblickend noch st\u00e4rker gemacht, wor\u00fcber wir sehr dankbar sind.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n
Unsere 3 Learnings<\/h2>\n\n\n\n\nEin Longsleeve<\/strong> ist perfekt wenn ein T-Shirt zu kalt und ein Pulli zu warm ist.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n\nWeniger ist mehr \u2013 Minimalismus beim Packen. Was wir nicht oder kaum benutzt haben:<\/strong> Beinlinge, Stirnlampen, Wasserfilter, Unterhosen, Surf-(Hand)schuhe und Kappe.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n\nEine Testfahrt <\/strong>kann nicht schaden und danach einfach losfahren und nicht so viel \u00fcberdenken!<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Meerfrauen: Eine Lastenrad Reise von Berlin nach D\u00e4nemark Wir sind Maya und Freddy, zwei lebens- und abenteuerlustige Designerinnen aus Berlin und K\u00f6ln. Seit \u00fcber 10 Jahren gehen wir gemeinsam auf Reisen \u2013 mal f\u00fchrt uns der Weg bis nach Indien und manchmal einfach \u00fcber die n\u00e4chste Landesgrenze zu einem belgischen Bauernhof. Mit unserer Lastenrad Reise nach […]<\/p>\n","protected":false},"author":898,"featured_media":58435,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[93],"tags":[],"tfe-label":[],"acf":[],"yoast_head":"\n
Meerfrauen: Eine Lastenrad Reise von Berlin nach D\u00e4nemark - THE FEMALE EXPLORER<\/title>\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n \n \n \n\t \n\t \n\t \n