
Die 9 schönsten Fernwanderwege weltweit – Trails für eure Auszeit
Euch hat das Fernweh gepackt und ihr träumt davon, mal richtig rauszukommen? Raus aus dem Alltag und der Komfortzone – rein ins Abenteuer? Dann seid ihr hier genau richtig! Denn wir haben für euch die 9 schönsten Fernwanderwege weltweit zusammengesammelt. Ob auf geschichtsträchtigen Pilgerwegen, durch raue Gebirge, entlang wilder Küsten oder mitten durch die Einsamkeit – diese Routen lassen jedes Outdoor-Herz höher schlagen. Was Fernwanderwege so besonders macht? Sie sind mehr als lange Wanderungen durch die Natur – sie fordern heraus, sind Reisen zu sich selbst und lassen uns Natur und Menschen auf eine Weise kennenlernen, wie wir es sonst kaum erleben.
Versteht uns nicht falsch – kurze Wanderungen sind wunderbar und wir lieben unsere Wochenendausflüge nach wie vor! Aber wer sich einmal für mehrere Tage oder Wochen auf den Weg macht, erlebt Natur, Begegnungen und sich selbst auf eine ganz besondere Weise. Fernwanderwege eröffnen neue Perspektiven, lassen Alltag und Hektik Schritt für Schritt hinter sich und bieten Abenteuer mit noch mehr Tiefgang. Und keine Sorge – ihr müsst nicht gleich die ganze Strecke auf einmal gehen. Viele Routen lassen sich in Etappen entdecken und eignen sich auch für Einsteiger:innen.
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Jakobsweg, der Klassiker
Der Jakobsweg ist der wohl berühmteste Fernwanderweg Europas und ein Klassiker schlechthin, weshalb er natürlich unter unseren Top 9 nicht fehlen darf. Der Pilgerweg umfasst eine Vielzahl an Routen, die aus verschiedenen Ländern alle zur Kathedrale von Santiago de Compostela in der nordwestspanischen Region Galizien führen – denn dort liegt der Legende nach der Apostel Jakobus begraben.


Camino Francés
Die bekannteste Route ist der Camino Francés, welcher spätestens seit Hape Kerkelins Buch „Ich bin dann mal weg“ bekannt ist. Start des ca. 800 km langen Weges ist im kleinen Örtchen St. Jean Pied de Port. Unterwegs begeistert der Camino Francés vor allem mit seinen Kulturschätzen wie Klöstern, beeindruckenden Kathedralen, Bauwerke von Gaudí und alte, wunderschöne Brücken. Für den gesamten Weg solltet ihr euch etwa 5-6 Wochen Zeit nehmen, je nach Kondition und Anzahl der Pausentage. Aufgrund des moderaten Höhenprofils, der guten Infrastruktur und den vielen Herbergen ist der Camino Francés auch gut für Einsteiger:innen geeignet.
Camino del Norte
Wenn ihr es etwas herausfordernder mögt und es euch ans Meer zieht, dann ist der Camino del Norte eine absolute Empfehlung! Der Küstenweg führt auf ebenfalls 800 km direkt am Atlantik von Irun nach Santiago de Compostela und beinhaltet neben atemberaubenden Küstenausblicken auch einiges an Höhenmetern. Ihr solltet also am besten vorher etwas trainiert haben, dann ist der Weg gut machbar. Da dieser Abschnitt des Jakobswegs im Gegensatz zum Camino Francés weniger bekannt ist, ist er perfekt für all jene, die die Ruhe abseits der überlaufenen Wege suchen. Allerdings führt der Weg nicht weg von der Zivilisation, sondern durch sehenswerte Städte wie San Sebastián, Bilbao, Santander und Gijón, sowie kleinere Städtchen wie Ribadeo, Llanes, Mondoñedo oder das schöne Santillana del Mar.


Die Jakobsmuschel auf dem Jakobsweg zeigt die Richtung nach Santiago de Compostela an.
Pilgerpass
Wie bei Pilgerwegen allgemein üblich, gibt es auch für den Jakobsweg einen Pilgerpass. Dabei handelt es sich um ein Stempelheft für Pilgernde, welchen ihr als Nachweis vorzeigt, um in Santiago de Compostela eine Pilgerurkunde zu erhalten. Einen Stempel erhaltet ihr bei jeder Übernachtung in einer Pilgerherberge, sowie in vielen der wegnahen Hostels, Kirchen, Restaurants, Cafés, etc. Die letzten 100 km braucht ihr sogar mindestens 2 Stempel pro Tag. Den Pilgerpass solltet ihr unbedingt frühzeitig bestellen, damit er rechtzeitig vor eurer Abreise noch ankommt!
Neben diesen zwei Jakobswegen gibt es außerdem den Camino primitivo (310 km), den Jakobsweg Portugal (Portugal/Spanien) (240 km), den Camino Inglés (120 km), die Via de la Plata (1.000 km), den Camino Finisterre (der verlängerte Jakobsweg von Santiago de Compostela bis zum Kap Finisterre) (90 km) sowie verschiedene Jakobswege in Deutschland (zwischen 50-700 km).
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Tour du Mont Blanc


Bilder: Sarah Muehl
Neben dem Jakobsweg gehört die Tour du Mont Blanc ebenfalls zu den bekanntesten Fernwanderwegen Europas. Der Weg durch die Alpen verbindet die Länder Frankreich, Italien und die Schweiz und umrundet dabei den höchsten Gipfel Westeuropas: den Mont Blanc. Auf einer Länge von 170 km folgt der Weg vielen alten Schäferpfaden und zeigt eine beeindruckende Landschaft aus Gletschern, alpinen Wiesen, schneebedeckten Gipfeln, Seen, Flüssen und Wasserfällen, sowie charmante Bergdörfer. Dabei gehört die Tour du Mont Blanc zu den technisch eher schwierigen Routen (enthält u.a. Leiteraufstiege) und ist daher nicht für Anfänger:innen geeignet. Übernachten könnt ihr auf Berghütten, in Hostels/Hotels, oder auf Biwak- und Campingplätzen. Wer seine Verpflegung nicht mitschleppen möchte, kann sich in den Hütten und Unterkünften mit Frühstück und Abendessen verpflegen lassen.

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Kungsleden in Schweden
Der Kungsleden (Königspfad) ist Schwedens längster und bekanntester Fernwanderweg und führt etwa 470 km lang von Abisko im Norden bis nach Hemavan im Süden. Aufgrund des relativ ebenen Geländes eignet sich der Kungsleden auch für Anfänger:innen und Kinder, wenn auch in einem etwas langsameren Tempo. Während die nördliche Hälfte überwiegend über der Baumgrenze verläuft, geht die südliche Hälfte häufig durch lichten, niedrigen Fjällbirkenwald und Sumpfpassagen (hier geht ihr auf Holzplanken). Dabei durchquert ihr 4 Nationalparks des UNESCO-Welterbes Laponia. Mit etwas Glück begegnet ihr unterwegs Rentierherden und könnt im Herbst Polarlichter über den Himmel tanzen sehen.
Der beliebteste Abschnitt ist der zwischen Abisko und Nikkaluokta. Er ist etwa 105 km lang und bietet atemberaubende Aussichten (unter anderem auf die höchsten Berge Schwedens), viele Bäche und Seen sowie eine Durchquerung des Nationalparks Abisko. Ihr könnt ihn in etwa 5-7 Tagen wandern. Unterwegs übernachtet ihr in den gut ausgestattete Schutzhütten des STF, dem schwedischen Wanderverein. Viele Hütten bieten den Verleih von Matratzen, Kissen und Decken, verkaufen Essen und stellen Kochausrüstung zur Verfügung. Der Abstand zwischen den Hütten beträgt 10 bis 20 km. Auf dem weiter südlich von Nikkaluokta liegenden und seltener bewanderten Abschnitt von Kvikjokk und Ammarnäs (ca. 130 km) gibt es keine Hütten. Hier müsst ihr ein Zelt mitnehmen. Wenn ihr den Kungsleden wandern wollt, müsst ihr euch außerdem auf Regen gefasst machen, und entsprechend Regenjacke, wasserfeste Schuhe usw. einpacken.
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Grande Randonnée 20 auf Korsika

Die Grande Randonnée 20 (GR20) zählt zu den anspruchsvollsten, aber auch aufregendsten Fernwanderwegen Europas. Der alpine Wanderweg verläuft queer über die korsische Gebirgswelt, wobei sich 90 % der Gesamtstrecke fern ab von Straßen und Dörfern befinden. Wenn ihr es landschaftlich abwechslungsreich mögt, kommt ihr hier auf eure Kosten: die Wegbeschaffenheit wechselt zwischen Fels und Geröll, grünen Hochebenen, riesigen Felsplatten, Kletterpassagen und Schneefeldern. Dabei führt euch der Weg vorbei am Gletschersee Lac de Nino und entlang des Golo, des längsten und wasserreichsten Flusses Korsikas. Der Großteil des GR 20 führt außerdem durch den Naturpark „Parc Naturel Régional de Corse“.


Bild 1: Rémih via wikimedia commons, Bild 2: Tigerente via wikimedia commons
Wollt ihr den GR20 gehen, solltet ihr unbedingt die Wetterbedingungen beachten – denn der bereits bei Schönwetter herausfordernde Weg kann bei Unwetter ernsthaft gefährlich werden. Übernachten könnt ihr in Bergerien (teilweise sogar mit Vollverpflegung – Vorreservierung empfohlen) oder euer Zelt neben Berghütten (Refuges) aufschlagen. Die bewirtschafteten Hütten auf dem GR 20 starten im Mai mit ihrer Saison und sind bis Oktober offen.
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West Highland Way in Schottland

Der West Highland Way führt euch auf knapp 155 Kilometern durch einige der spektakulärsten Landschaften Schottlands – von den sanften Hügeln der Lowlands bis in die wilden Highlands. Steile Anstiege sind dabei die Ausnahme, dennoch kann der Weg als anspruchsvoll bezeichnet werden. Die Route folgt teils alten Handelswegen, Militärstraßen und historischen Verkehrsverbindungen und bietet eine abwechslungsreiche Wegbeschaffenheit: gut ausgebaute Abschnitte wechseln sich mit felsigeren Passagen ab. Ihr passiert den malerischen Loch Lomond – den größten See Schottlands – und durchquert das abgelegene, mystische Rannoch Moor. Der Weg berührt außerdem den Taleingang des Glen Coe und führt über einen Pass nach Kinlochleven, bevor er unweit des höchsten Berges Schottlands, dem 1.344 Meter hohen Ben Nevis, endet. Die Landschaft, geprägt vom Vulkanismus und durchzogen von Seen, Flüssen, Bergen und Mooren, wird an der geologischen Grenze der Highlands und Lowlands – der Highland Boundary Fault – besonders eindrucksvoll erlebbar. Unterwegs erwarten euch Highlights wie der Wasserfall „Falls of Falloch“ und das einzigartige Panoramas der schottischen Highlands.
In Schottland ist wildcampen erlaubt! In den entlegenen Gegenden gibt es außerdem sogenannte „Bothies“: einfache Stein- oder Holzhütten, die kostenlose Herberge bieten.


Bilder: Pauline Picker
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Pembrokeshire Coast Path in Wales
Der Pembrokeshire Coast Path ist Teil des insgesamt 1400 km langen Wales Coast Path und läuft entlang der Küste von Pembrokeshire. Die atemberaubende Küstenlandschaft verzaubert mit ihren schroffen Klippen, zauberhaften Buchten, kilometerlangen Sandstränden und historischen Städten. Kein Wunder, dass Pembrokeshire einst auch „Gwlad Hud a Lledrith“ (Land der Rätsel und Zauber) genannt und im Jahr 2012 vom National Geographic zur zweitschönsten Küstenregion der Welt erklärt wurde. 85% der ca. 300 km laufen durch den einzigen Küstennationalpark Großbritanniens. Auf der Landzunge St. David‘s Head seht ihr Grabsteine aus der Jungsteinzeit, in Manorbier und Pembroke beeindrucken imposante Burgen und nahe Bosherton findet ihr kleine keltische Kapellen. Außerdem durchquert ihr hübsche kleine Städtchen wie St. Davids und Tenby und malerische Fischerdörfchen wie Solva und Little Haven. Mit etwas Glück seht ihr sogar Robben und Delfine.
Tipp: Mit der Wales Coast Path App könnt ihr überprüfen, ob ihr euch noch auf dem Weg befindet, eure Route tracken und erfahrt spannende Infos zu Sehenswürdigkeiten und zur Geschichte des Weges.
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GR221 auf Mallorca
Der GR 221, auch als „Route der Trockensteinmauern“ bekannt, führt abseits des Massentourismus durch die abwechslungsreiche Landschaft Mallorcas. Auf teils herausfordernden Pfaden wandert ihr durch mediterrane Landschaften mit Bergen, Wäldern, Olivenhainen und Zitronenbäumen, vorbei an jahrhundertealten Trockenmauern und spektakulären Küstenabschnitten mit Meerblick. Unterwegs laden kleine Cafés und Läden in den Dörfern dazu ein, regionale Spezialitäten zu probieren und sich mit Proviant einzudecken. Der Weg enthält einige herausfordernde Gebirgspassagen und ihr erklimmt einige der höchsten Gipfel der Serra de Tramuntana, dem Gebirgszug im Nordwesten Mallorcas. Übernachtet wird in sogenannten Refugis – restaurierten historischen Wanderhütten, die rechtzeitig im Voraus reserviert werden sollten, da sie oft die einzige Unterkunft am Etappenende sind. Wildcampen ist auf Mallorca grundsätzlich nicht erlaubt.
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Te Araroa Trail in Neuseeland

Der Te Araroa Trail, Neuseelands offiziell im Dezember 2011 eröffneter Weitwanderweg, durchquert von der nördlichsten Spitze der Nordinsel bis zur südlichsten Klippe einmal die gesamte Länge Neuseelands. Da er aus vielen einzelnen, bereits bestehenden Wegen zusammengesetzt wurde, führt er hin und wieder über Straßen oder Highways. Auf vielen Abschnitten – besonders im entlegenen Hinterland – seid ihr jedoch über Tage ohne jegliche Zivilisation oder Handyempfang unterwegs (für diese Abschnitte solltet ihr ein Notfunkgerät dabei haben). Bis zu 20 Flussdurchquerungen am Tag, sowie steile alpine Pässe fordern Kondition und Planung. Eine präzise Vorratsplanung für Lebensmittel ist hier unerlässlich! Zu den großen Highlights zählen atemberaubende Vulkanlandschaften, beeindruckende Steilküsten sowie spektakuläre Aussichten. Insgesamt ist der Te Araroa ein sehr anspruchsvoller, aber unvergesslicher Abenteuerpfad – ideal für erfahrene Wanderer, die sich auf wilde Natur, Isolation und faszinierende Landschaften einlassen wollen.
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Pacific Crest Trail in den USA


Bilder: Sarah Muehl
Sarah auf dem Pacific Crest Trail
Der Pacific Crest Trail (PCT) zählt zu den bekanntesten Fernwanderwegen der Welt – nicht zuletzt seit dem Film „Wild“, der gleichnamigen Verfilmung der Autobiographie von Sheryl Strayed. Der PCT wurde 1968 zusammen mit dem Appalachian Trail aufgrund seiner nationalen Bedeutung als erster „National Scenic Trail“ der USA ausgewiesen und bietet ein einzigartiges Naturerlebnis fernab von Städten und Straßen. Auf über 4.265 Kilometern führt er von der mexikanischen Grenze bis nach Kanada, durch Kalifornien, Oregon und Washington. Der Weg verläuft parallel zum Pazifik (wenn auch meist fernab davon), durch Wüsten, entlang der Gebirgskämme der Sierra Nevada, durch tiefe Wälder und bietet beeindruckende Ausblicke auf die Vulkangipfel der Kaskadenkette. Dabei könnt ihr den höchste Gipfel der USA, der Mount Whitney (4.421m) besteigen. Bemerkenswerte 45 % des PCT liegen in ausgewiesener Wildnis, was ihn zum ursprünglichsten aller US-Weitwanderwege macht. Eine sorgfältige Planung ist für eine erfolgreiche Wanderung des PCTs entscheidend – nicht nur wegen der teils spärlichen Beschilderung, sondern auch wegen notwendiger Permits in vielen Nationalparks und Schutzgebieten. Auch Essen und Trinken müssen gut eingeteilt werden, da für mehrere Tage vorgesorgt werden muss.

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Kumano Kodo in Japan
Der Kumano Kodo ist ein uraltes Netzwerk von Pilgerwegen auf der Kii-Halbinsel im Süden Japans, das seit über 1.000 Jahren genutzt wird, um sich zwischen den heiligen Stätten zu bewegen. Durch dichte Zedern- und Zypressenwälder, über zahlreiche Bergrücken und mystische Pfade führt der Weg durch die Landschaft der südlichen Kansai-Region – vorbei an Tempelanlagen, Schreinen und traditionellen Dörfern. Höhepunkte der Route sind die drei großen Kumano-Schreine Hongu Taisha, Hayatama Taisha und Nachi Taisha, die zusammen das Herzstück des Pilgerwegs bilden. Unterwegs übernachtet ihr in klassischen japanischen Unterkünften und könnt euer Pilgerheft mit Stempeln füllen. Der Kumano Kodo ist seit 2004 UNESCO-Weltkulturerbe und (gemeinsam mit dem Jakobsweg) einer von nur zwei Fernwanderwegen weltweit mit diesem Status.
Fernwanderwege
mehr als nur eine Wanderung
Wenn euch jetzt auch das Fernweh und vor allem die Abenteuerlust gepackt hat, dann können wir euch nur raten: traut euch! Ob geschichtsträchtig auf uralten Pilgerwegen in Europa oder Japan, durch die mediterrane Landschaft Mallorcas und Korsikas, die raue Wildnis in Neuseeland und den USA oder durch die mystische Landschaft Schwedens, Wales und Schottlands – jeder dieser Wege bietet nicht nur spektakuläre Natur, sondern auch die Chance, euch selbst neu zu begegnen. Also nehmt euch diese Auszeit von eurem Alltag, packt eure Sachen und wer weiß, vielleicht wird das die Reise eures Lebens!

Seid ihr schon mal einen Fernwanderweg gegangen und wenn ja, was waren eure Erfahrungen dabei? Wenn nicht – wann wagt ihr euch auf dieses Abenteuer? Schreibt es in die Kommentare!
Falls es euch der West Highland Way besonders angetan hat oder ihr euch einfach noch ein bisschen Mut und Motivation anlesen wollt, dann schaut euch Paulis Artikel „Legends live forever ─ Auf dem West Highland Way durchs schottische Hochland“ an, in dem sie eindrucksvoll von ihren Erfahrungen auf dem Trail berichtet.