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Arctic Trekking Spitzbergen – Erfahrungen mit FRAM Science & Travel auf Svalbard
Eine Trekking-Tour in der sommerlichen Arktis und Wildcampen wo Polarbären leben – verrückt oder absolutes Abenteuer? Ich durfte die Arctic Trekking Tour auf Spitzbergen von FRAM Science & Travel begleiten und selbst spüren, wie die Arktis verzaubern kann. Ein Ort der Geschichte, mit Erzählungen von mutigen Seefahrern, harten Wintern, Tragödien und rauer Natur. Aber auch der Wissenschaft und Forschung. Kommt mit auf eine Tour, auf der ich das „Aushalten“ gelernt habe und in einen Lebensraum – so weit und unberechenbar – den ich auf die ganz spezielle FRAM-Art entdecken durfte.
Spitzbergen – oder auch Svalbard – ist ein Ort der Extreme. Hier, weit nördlich des Polarkreises, zwischen dem 74. und 81. Grad nördlicher Breite, trifft endlose Eislandschaft auf faszinierende Tierwelt, Polarlichter auf Mitternachtssonne und internationale Forschung auf wilde Abenteuer. Die größte Insel, Spitzbergen, wurde 1596 von dem niederländischen Seefahrer Willem Barents entdeckt, der sie nach den markanten, spitzen Bergen an der Westküste „Spitsbergen“ nannte. Heute ist die gesamte Inselgruppe unter dem norwegischen Namen Svalbard bekannt, was „Kalte Küste“ bedeutet. Bekannt ist sie nicht nur als Heimat von Eisbären und Schauplatz spektakulärer Gletscher, sondern auch als Forschungsstation und durch den berühmten „Global Seed Vault“, der das Saatgut der Welt für kommende Generationen sichert. Wer hierher reist, erlebt eine einzigartige Mischung aus unberührter Arktis, spannender Geschichte und echtem Expeditionsgefühl.
FRAM Science & Travel

FRAM Science & Travel bietet genau solche Touren an: Ein tiefes Eintauchen in den Lebensraum Arktis mit Rucksack auf dem Rücken, Stiefeln an den Füßen und Neugier im Herzen. Bei Expeditionsleiter und Geowissenschaftler Dr. André Baumeister trifft Arctic Trekking auf Wissenschaft und Geschichte. Er hat FRAM gegründet, um wissenschaftliche Expeditionen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Tipp:
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Auf Svalbard nicht nur von einem mehrstöckigen Luxus-Kreuzfahrtschiff abgesetzt zu werden, um drei Fotos zu schießen, sondern die wilde Natur wirklich einmal selbst zu spüren, davon träumen viele Menschen – so auch ich. Für die Arctic Trekking Tour auf Spitzbergen durfte ich André und Carry (Co-Guide aus Deutschland und Finnland und im Portrait im The Female Explorer Magazin No.5!) als Support-Guide begleiten. Ich war also nicht nur Gast, sondern hatte einen Blick hinter die Kulissen.

Ankunft auf Svalbard, in Longyearbyen und auf dem nördlichsten Campingplatz der Welt
Kaum aus dem Flugzeug ausgestiegen, steht man schon fast auf dem Campingplatz. Dieser liegt nämlich nur wenige Schritte unterhalb des Flughafens bei Longyearbyen. Es ist der wohl nördlichste Campingplatz der Welt, Ziel und Startpunkt vieler Touren und auch unser Basecamp für die Reise. Der Campingplatz ist von einem elektrischen Zaun umgeben, der ihn sicher vor Eisbären macht. Svalbard ist ihr Lebensraum und außerhalb von Longyearbyen sollte man nicht ohne Waffe und Signalpistole unterwegs sein. Wer nicht mit einer Waffe umgehen kann, sollte sich einen Guide nehmen.


Unsere Gruppe bestand aus 13 aus Deutschland angereisten Gästen und (inklusive mir) 3 Guides. Mein Verantwortungsbereich? Das Essen organisieren. Also wanderten wir die knapp 10km ins Zentrum von Longyearbyen, um alle Zutaten fürs Frühstück und die Abendessen auf dem Campingplatz und beim ersten Teil unserer Tour dabei zu haben. Vorbei an Kohlehügeln, verlassenen Förderanlagen und dem Hafen liefen wir tiefer in den Isfjord und ließen unsere Blicke über die weich gezogenen Berge der gegenüberliegenden Seite schweifen. Schon jetzt lauschten wir gespannt André, der uns die ersten Fakten zur Geschichte Spitzbergens erzählte.
3 Tipps in Longyearbyen
- Svalbard Museum: Ihr wollt einen Eisbären in voller Größe sehen? Ganz ohne Lebensgefahr geht das hier. Die Geschichte Spitzbergens lernt ihr anschaulich und informativ kennen und seid ganz nebenbei im besten Souvenirshop der Stadt!
- Fruene Café: Leckerer Kaffee, Backwaren und hausgemachte Tagesgerichte. Außerdem gibt es Eisbär-Pralinen und lokale Naturkosmetik, Strick- und Filzwaren. Ein warmer Treffpunkt im Herzen des Ortes.
- Stationen: Restaurant mit typisch norwegischer Küche und Craftbeer-Spezialitäten. Ich hatte Fish & Ships und ein Margarita-Sour-Bier.
Longyearbyen selbst ist überschaulich. Hier leben aktuell etwa 2.500 Menschen. Die Bevölkerung ist international geprägt; viele Bewohner:innen arbeiten in Forschung, Tourismus oder im Bergbau. Es gibt ein paar Hotels, die Uni, den Supermarkt, eine Hand voll Restaurants, Souvenir- und Outdoorshops – und Menschen in robusten Jacken, mit dick gestrickten Norweger-Pullovern und matschigen Gummistiefeln. Um die Ecke: Mehr Schneemobile als Autos und die typisch bunten Holzhäuser. Gebaut auf tiefen Holzstelzen, um sich in der Active Layer – der sich immerfort bewegenden oberen Erdschicht – halten zu können.

Teil 1
Die Bucht
Nach einem Tag in Longyearbyen mit Museums-Besuch und Einkaufsstopp konnte es losgehen: Unsere Tour führte uns auf dem Seeweg an eine einsame Bucht nördlich von Longyearbyen. Da die gebuchte Bootsfirma 30min vor dem Ablegen die Tour cancelte, zog André kurzerhand ein Ass aus dem Ärmel: Eine befreundete niederländische Familie bot ihm einen Freundschaftsdienst an und somit standen wir kurze Zeit später vor der prächtigen Ocean Sherpa, einem knapp 24m langen Segelschiff mit Business Class-Ausstattung.





Mit Glitzeraugen stand unsere Gruppe fast die gesamten 2,5 Stunden an Deck und ließ sich von der Natur verzaubern. Neben uns tauchten immer wieder Eissturmvögel, Schmarotzerraubmöwen und Papageientaucher auf; in der Weite glitzerten Gletscher, schoben sich Berge mit verschiedenfarbigen Schichten empor und zur anderen Seite türmten sich die steilen Klippen aus Basalt – die berühmten Vogelfelsen Spitzbergens.
Vom Segelschiff Ausgesetzt im Nirgendwo
Als die Ocean Sherpa uns samt Equipment per Beiboot dann am Strand absetze, pochte nicht nur mein Herz wie verrückt. Auch die Gäste hatten das erste Abenteuer in den Augen, denn es zog ein eisiger Wind mit zarten Regentropfen und wir warteten hier im Nirgendwo, während André und Carry den Platz nach Polarbär-Spuren und einem guten Ort fürs Camp durchsuchten. Wieviele Menschen hier wohl bereits an Land gingen? Es können nicht viele gewesen sein.
Der weiche Tundra-Boden gab bei jedem Schritt nach, bot aber einen gemütlichen Untergrund für unsere Zelte. Am nächsten Tag würden wir vom nebenliegenden Gipfel aus die Polygon-Struktur erkennen, die sich durch das Frost-Tau-Spiel der aktiven Bodenschicht bildet.

Geologie-Erkundungstour durch die Tundra
Die nächsten 1,5 Tage verbrachten wir mit dem Erkunden der Umgebung. Hier gibt es keine Wanderwege, keine Aussichtsbänke oder Beschilderung. Querfeldein ging es über den nass-gesaugten Boden, steile Wege mit losen Steinen hinauf und barfuß durch flache Flüsse. Sobald wir länger als 5 Minuten stehen blieben, wurde es eisig kalt. Trotzdem lauschten wir fasziniert Andrés Wissen über die Geologie Svalbards und schlichen in enger Gruppe hinter ihm her, um das perfekte Rentier-Foto zu schießen.


Ein magischer Ort – auch, weil alle paar Meter ein prächtiges weißes Rentier-Geweih zu finden war oder ein halb verwester Kadaver seinen Weg zurück zu Mutter Erde fand. Hier kommt niemand her zum aufräumen, kein Baum und kein Blatt versteckt den Anblick des Lebens.
Mama Svalbard: der nördlichste Imbiss der Welt
Durch den starken Wind war an ein gemütliches Kochen außerhalb der Zelte nicht zu denken. Also eröffneten Carry und ich kurzerhand den nördlichsten Pop-Up-Imbiss der Welt in unserem Vorzelt: MAMA SVALBARD servierte Veggie-Taco-Bowls und Weißwein-Pilzrisotto für die hungrigen Gäste und wir lachten köstlich über die Grenzen, die uns die Wildnis hier vorgab.

Sicher in der Arktis schlafen: Die Eisbärenwache
Auf einer Arctic Trekking-Tour auf Spitzbergen gibt es eigentlich nur eine wirklich sichere Übernachtungsmethode: die Eisbärenwache. Die Gruppe wird dafür aufgeteilt, sodass immer ein bis zwei Personen nachts für ein bis zwei Stunden die Umgebung beobachten. Wer wann Wache hält und welche Bereiche besonders im Auge behalten werden müssen, wird abends festgelegt. Eisbären sind hervorragende Schwimmer und können zwischen Eisbergen oder in hügeligen Moränenlandschaften schwer zu erkennen sein. Wird ein Bär gesichtet oder verschlechtert sich die Sicht, werden sofort die Guides geweckt. Dann wird das Tier zunächst mit einer Signalpistole vertrieben. Ein tatsächlicher Schuss kommt nur im Extremfall vor – die Polizei wird umgehend informiert, und ein offizielles Verfahren wird eingeleitet. Obwohl die Situation ernst ist, kommt es glücklicherweise selten dazu. Die Wache trägt daher eine große Verantwortung für die Sicherheit aller Teilnehmer:innen.
Als uns die Ocean Sherpa wieder abholte, hatten wir unser Equipment für die Arktis getestet und nach einem weiteren Einkaufstag in Longyearbyen war unsere Gruppe bereit für die Trekkingtour.

Teil 2
Die Tour
Da André nach einem langen Sommer in der Arktis wieder zu seiner Familie nach Deutschland fuhr, überließ er die Tourenleitung Philipp. Dieser kommt bereits seit über 10 Jahren jeden Sommer für 3 Monate als Guide nach Svalbard und kennt den Archipel wie kein anderer.
Sommerurlaub in der Arktis
Wir starteten unseren Trek im Bjørndalen, ein Tal, nicht weit von Longyearbyen entfernt. Schwer bepackt – ich trug um die 20kg – wanderten wir durch nicht enden wollenden Regen und Wind über triefend nasse Wiesen. Ein echter Test für die Wanderstiefel und ein Grund, warum Skandinavier zu Gummistiefeln oder mindestens Knöchelhohen Varianten greifen. Die hügelige Landschaft forderte uns heraus, aber die Laune kippte auch beim Kraxeln über glatte Wackelsteine nicht oder als wir die Zelte im Sturm aufbauten – auf einer Wiese überseht von Rentier-Scheiße. Das braune Wasser aus dem Fluss kochten wir ab, bevor wir es in die Beutel der Trekking Meals schütteten und diese während der Wartezeit unter den Pullover steckten (ein Trick von Carry).
Das alte Auspacken-Einpacken-Spiel beim Trekking gestaltete sich abenteuerlich, ist doch alles konstant pitschnass, und das Gewicht reduzierte sich durch die durchtränkten Zeltplanen auch nicht wirklich. Egal. Wir wanderten über feinen, schwarzen Sand immer tiefer ins Tal hinein. In einer Linie hinter Philipp trottend, der mit einer ansteckenden guten Laune stets neue Wege durchs Gelände fand, denn der Fluss trug ordentlich Wasser und wir hatten keine andere Wahl, als ihn zu queren. Also ging es weiter hinauf, auf die riesige Gletschermoräne – lockeres Sedimentgestein auf uraltem Eis, das wir vor dem Aufstieg im Querschnitt bestaunten.



Arctic Lost Places und der wackelige Weg dahin
Nach Stunden des behutsamen Kraxelns über lockere Wackelsteine fanden wir uns in Grumantbyen wieder. Eine seite 1965 verlassene russische Bergarbeitersiedlung, in der für etwa 50 Jahre mal 1000 Menschen lebten. Ein Lost Place im Nirgendwo. Wir freuten uns auf einen weiteren Aufstieg verzichten zu können – nur um nach 500 Metern lässigem Laufens entlang des Strands zu merken, dass es für zwei weitere Stunden über verdammt glatte Steine gehen würde. Eine Meisterleistung der Konzentration und unserer Knöchel. Über alte, verrostete Zuggleise wanderten wir bis zu unserem Übernachtungsplatz. Wir waren an diesem Tag zwar nur etwa 6km gewandert, aber knapp 11 Stunden unterwegs gewesen. Wetter und Weg sind in der Arktis nicht zu unterschätzen.
Am nächsten Morgen war die Aufregung groß, denn die Bärenwache hatte einen Polarbären am Grat über uns entdeckt. Als wir aus dem Zelt gesprungen waren, sahen wir nur noch die weißen Polarfüchse am Berg entlang huschen, aber dieser Schockmoment hatte den Puls hochgetrieben. In der Vorstellung eines Spitzbergen-Trips möchte man ja gerne auch einen Eisbären sehen – aber vor Ort kehrt sich dieser Wunsch relativ schnell ins Gegenteil um.


In Colesbukta, einer nicht weit entfernten Bucht mit verlassener Verladestation, holte uns das russische Bootsunternehmen mit offenen Speedbooten ab. Das tief stehende Sonnenlicht tauchte auch diesen verlassenen Ort in eine Post-Apokalypse-Stimmung. So hatte ich mir die Arktis nicht vorgestellt – aber ich war fasziniert von ihr.

Teil 3
Der Gletscher
Dick eingepackt in Isolationsanzügen und warmen Gummistiefeln fuhren wir per Speedboot etwa 1,5 Stunden auf die gegenüberliegende Seite des Isfjord. Bei schönstem Sonnenschein und klarer Sicht staunten wir über die Berglandschaften, die sich aus dem Ozean schoben und auf einmal – schaut! – ein Walross mitten im Fjord! Es spielte und wund sich um eine Muschel so wie sich unsere zwei Boote nun um das Walross wunden. Möwen kreisten um das Spektakel, wartend und hoffend, einen arktischen Snack zu ergattern. Die Leichtigkeit dieses spielenden Walross wärmte mein Herz.


Surge: Ein Gletscher in Bewegung
In einer weiten Moränenlandschaft gingen wir an Land – es hätte auch der Mond sein können so weit und karg erstreckte sie sich. Der Höhepunkt der Tour lag direkt daneben: Der Borebreen Gletscher stand mit einer mächtigen 45 Meter hohen Eiswand direkt vor uns. Es knallte und grummelte aus dem eisigen Riesen und immer wieder brachen Stücke ab, krachten in den Ozean und ließen riesige Eisberge in der Bucht wackeln, die durch die Wellen immer wieder am schwarzen Strand aufsaßen – und damit direkt vor unseren Füßen.



Der eisige Wind, der über den Gletscher und direkt in unsere Gesichter fuhr, war uns mittlerweile egal. Wir bauten das Camp auf und begaben uns auf Entdeckungstour. Phillip kennt das Gebiet gut, auch wenn der Gletscher durch seinen Surge – dem zyklischen schnellen Vorstoßen – die Landschaft stetig im Wandel hält.


Flucht vor Sturm und Dunkelheit
Auch das ist Spitzbergen: Der Wetterbericht der nächsten Tage warnte vor Sturm und Wind. Die russische Bootsfirma konnte uns nur einen Tag früher oder – frühestens – einen Tag später abholen. Verpflegung hatten wir genug dabei, aber die Kälte der Tour saß allen in den Knochen. Einige Gäste hatten sich eine Erkältung zugezogen, wir waren immer wieder durchnässt und durch das saisonbedingte Ende der Mitternachtssonne, wurde die nächtliche Sicht immer schlechter und damit die Bärenwache schwieriger. So verließen wir diesen magischen Ort etwas früher als geplant. Wetter ist Wildnis und Sicherheit hat immer Prio. Die Nacht am Gletscher werde ich jedoch nie vergessen.
Einmal im Leben Arctic Trekking Spitzbergen
Spitzbergen ist sicherlich kein Ort, der es einem leicht macht und diese Art von Abenteuer, muss man auch wollen. Die Kälte, das Wetter und die Flexibilität, die es fordert. Hier geht es nicht weiter? Lasst mal zusammen den Wasserfall hochklettern. Der einzige Weg führt über eine unsichere Brücke? Komm, nimm meine Hand. Auch fortwährend in einer Gruppe unterwegs zu sein, kann herausfordern oder eben genau den Unterschied machen. Sich gegenseitig zu halten, wenn man selbst an seine physischen und mentalen Grenzen kommt. Das Albernsein, wenn nichts mehr geht und aufgeben keine Option ist. Es ist wichtig sich vorher bewusst zu machen: Hier holt dich keiner raus. Hier müssen wir uns gegenseitig helfen und einander vertrauen. Und nochmal aufs Gas drücken, auch wenn der Tank schon leer ist.

Also ja, Spitzbergen hat mich mal wieder das Aushalten von herausfordernden Situationen gelehrt. Und wieviel ich kann. Und wie schön es ist, mit Menschen draußen unterwegs zu sein. Wieviel Leichtigkeit und Spielerei sich an einem Ort zeigt, der so viele Gefahren birgt.
Kein Beitrag im Internet bietet mir genug Platz, um zu erzählen, wie faszinierend Svalbard ist und wie besonders eine Trekkingtour in seiner Wildnis. Nach 13 Tagen waren wir alle noch hungrig nach mehr. Und ich würde Spitzbergen zu gern einmal im Winter erleben.
Wissenschaftliche Expeditionen – FRAM Science & Travel als Abenteueranbieter
Auf dieser Tour konnte ich beide Perspektiven einnehmen: Zu Gast auf einer Arctic Trekking Tour auf Spitzbergen und als Teil des Guide-Teams. Ich fand es besonders, wieviel Wert André auf Nachhaltigkeit und Qualität bei seinen FRAM Abenteuern legt. Sowohl bei der Reiseplanung, als auch bei der Auswahl der Lebensmittel im Supermarkt oder der Art, wie wir uns in der Natur bewegen.


Eine sich fremde Gruppe Menschen wurde zu wissenshungrigen und neugierigen Entdecker:innen, sobald André oder Phillip Geschichten teilten. Der Raum, der hier diesen Themen gegeben wird und die Tiefe, mit der wir in Geologie, Biologie und Geschichte eintauchen konnten, machten es zu einer Expedition. Und FRAM zu einem Team, das man einfach überall hin begleiten möchte. Als durfte man als Nicht-Wissenschaftler mit dabei sein.
Wir entwickeln nachhaltige Abenteuer für ein tieferes Verständnis unserer Welt.
André, Gründer von FRAM Science & Travel
Neben dem Erlebnis steht hier das Entdecken und Verstehen eines Lebensraum im Vordergrund. Wie weit sind wir gewandert? Das kann ich euch nicht sagen, ich hab’s nicht getrackt. Aber ich habe meine Notizen-App mit Infos und Fakten vollgeschrieben und könnte aus dem Stehgreif 3 Fun Facts über Spitzbergen aufsagen.
Ich weiß, dass es nicht nur mir so geht, denn viele der Gäste sind Wiederholungstäter:innen. Sie buchen immer wieder Reisen bei FRAM aus eben diesen Gründen. Abenteuer, Gemeinschaft, Wissen und Gespräche, die auch mal tief gehen dürfen. Das hat André geschaffen, als er die Türen zu wissenschaftlichen Expeditionen für Alle öffnete. Und diese Erfahrung kann ich nur wärmstens empfehlen.
In diesem Jahr könnt ihr mit FRAM noch nach Norwegen „The Fjord“ und Marokko „The Dessert“ reisen – und bekommt mit „The Female Explorer“ sogar 10% Rabatt bei der Buchung. Schaut euch auch unbedingt die weiteren Exkursionen an.