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Dies ist ein bezahlter, redaktioneller Beitrag.

My Peak Moment – Gipfelmomente, die bleiben


The Female Explorer TeamText / Fotos

Ist es nicht immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich unser Zeitempfinden sein kann – abhängig davon, wie wertvoll oder besonders ein kurzer Moment ist? Da quält man sich stuuuundenlang steile Hänge nach oben, bewältigt über mehrere Tage endlose An- und Abstiege, verbringt manchmal eine ganze Woche bibbernd oder schwitzend und fragt sich, warum man sich das eigentlich antut – und dann kommt dieser eine Moment, der alle Strapazen vergessen lässt, ungeahnte Kräfte freisetzt und das Herz zum Tanzen bringt. Taucht in diesem Artikel ein in Peak Moments, die uns erinnert haben, zu was wir in der Lage sind – und wie sich Selbstermächtigung, Lebensfreude und Stärke anfühlen können.

Aktion – share YOUR Peak Moment und Gewinne eine Peak Visor mitgliedschaft!

Ihr tragt ebenfalls die Erinnerungen an einen Gipfel im Herzen, der für euch eine besonders emotionale Erfahrung oder ein Sinnbild für Überwindung und Stärke ist? Dann sendet uns eure PeakMoment Fotos/Videos via Instagram DM oder Mail an social@thefemaleexplorer.de und erklärt kurz wo/wie ihr diesen Moment erlebt habt! Die schönsten, aufregendsten oder verrücktesten Peak Moments erhalten eine PeakVisor Mitgliedschaft und werden in einem Beitrag auf unserem Instagram Profil gefeatured. Der spannendste Moment wird als Community Story im Online-Magazin geteilt.

Das The Female Explorer Team kennt solche Momente und weiß: mit ihnen sind häufig eine Menge Anstrengung, Unsicherheiten und Mut verbunden. Hochgefühle sind intensiver, wenn man Arbeit und Zeit in den Weg dorthin investiert hat. Und dass man sich unterwegs nicht nur gut auf sich selbst, sondern auch auf die Unterstützung von Apps wie PeakVisor verlassen können muss – die beste App für 3D-Karten und Gipfel-Identifizierung unterwegs. Zu jeder Tourenplanung gehört schließlich das Bestimmen der bewältigten Gipfel – physischer und psychischer Natur. Warum sich das lohnt? Weil solche Gipfelmomente im Herzen und in der Erinnerung bleiben, auch wenn der Körper längst wieder woanders ist…

Peak Moment von Leo & Nic Arizona

Foto: Ashley Gruber

Ein Peak Moment ist für mich der Augenblick, in dem Erschöpfung und Euphorie ineinanderfließen.

Leo

Bei 40°C schoben und strampelten wir uns im Zuge der Komoot Women’s Rally Arizona auf grobem Schotter eine staubige Piste hinauf, mitten in der Wüste Arizonas. In den Taschen: begrenztes Wasser, ein paar Snacks, das Nötigste zum Leben für die nächsten Tage. Die Sonne brannte, das Terrain war gnadenlos, unsere Kräfte schwanden. Wir mieteten kurzerhand eine viel zu teure Hütte auf dem Mt. Lemmon, mit 2.792 m der höchste Punkt der Santa Catalina Mountains, USA. Der Gedanke an eine Dusche, ein Bett und warmes Essen hielt uns im Sattel. Wir waren bereits fast am Gipfel und völlig kraftlos – da erschien sie: eine andere Rallye Teilnehmerin auf der Ladefläche eines PickUps. Eine Fata Morgana? Wir schrieen, winkten – und saßen Sekunden später lachend samt unserer Räder ebenfalls im Heck und fuhren die letzten Meter hinauf. Was für ein Geschenk!

Geteilte Gipfelmomente sind wie ein unsichtbares Band: Es verbindet für immer.

Nic

Am nächsten Tag wartete die Belohnung für die vergangenen Strapazen: Wir rollten vorbei an in der Sonne glühenden, rotbraunen und goldenen Sandsteinformationen, hinab in die Sonora-Wüste – die längste und atemberaubendste Abfahrt unseres Lebens…

Annas Peak Moment Jakobsweg

Mein Gänsehaut-Gipfelmoment: Eine Nacht auf dem Monte de Santa Luzia. Nach einem langen Tag auf dem Jakobsweg hatte ich unbewusst eine Herberge am Berg gebucht und schleppte mich erschöpft hinauf. Oben wartete die Belohnung: Ein atemberaubend bunter Sonnenuntergang über dem Nordatlantik, das in sanftes Flieder getauchte Viana do Castelo und darüber schwebend ein großer, strahlender Vollmond. 2020 musste ich meine Reise in genau dieser Stadt wegen der Corona-Pandemie abbrechen, nun wusste ich: Die Rückkehr und das Warten hatten sich gelohnt!

Abendstimmung über Viana do Castelo

Als ich den bunten Himmel über der endlosen Weite des Ozeans sah, war ich überzeugt, dass sich nichts in meinem Leben je wieder so überwältigend schön anfühlen könne – bis wenige Minuten später ein großer, runder Vollmond über der Stadt erstrahlte und alles einfach Sinn ergeben hat.

Anna

Sarahs Peak Moment Pacific Crest Trail

Mein Gipfelmoment reihte sich ein in Gipfelmonate, als ich 14 Wochen allein auf dem PCT wanderte. Drei Wochen nach Start in Mexiko erreichte ich Mount Whitney – mit 4.421 m der höchste Berg der USA (ohne Alaska). Für viele ist der Gipfel ein Lebenstraum, für mich war er Inhalt schlafloser Nächte in den vorangegangenen Wochen. Zum Glück hatte ich bereits meine Trail Family gefunden, mit der ich um 3 Uhr morgens den Aufstieg startete. Dunkelheit, Sonnenaufgang, ein endloser Zick-Zack-Pfad. Es war bewölkt, heiß und kalt zugleich und spätestens ab der 4.000er Grenze brummte mir der Schädel – jetzt musste ich besonders achtsam sein und meine Grenzen spüren, um nicht höhenkrank zu werden. Mit dröhnendem Kopf erreichten wir den Gipfel – ich war so stolz auf mich! Von hier sah ich über die komplette High Sierra – alles, was noch kommen sollte und alles, was ich schon bewältigt hatte. Ein Anruf zu Hause, der Blick über die weite, wilde Landschaft und das Wissen: Jetzt schaffe ich auch den Rest des PCT – Jetzt schaffe ich alles!

Mit dröhnendem Kopf und klopfendem Herzen stand ich auf dem höchsten Berg der USA – und wusste: Ich kann meinem Körper vertrauen.

Sarah

Paulis Peak Moment Skye Trail

Als ich meine Kopfbedeckung absetzte und in die Sonne blinzelte, sahen die Schweißränder auf der Front des Caps aus, wie das Höhenprofil der letzten Etappe. Ich wanderte bereits seit fünf Tagen von Nord nach Süd über die schottische Insel Skye und hatte eben erst einen brutalen Anstieg hinter mir. Der Trail hatte mich an diesem besonders heißen Tag am Old Man of Storr vorbeigeführt und endete nun mit der ersten Übernachtung auf der Trotternish Ridge. Linkerhand erstreckte sich die Gipfelkette, die mich am nächsten Tag erwartete. Rechterhand sah ich die Highlands der Hauptinsel am Horizont, dazwischen der stahlblaue Atlantik. Die untergehende Sonne färbte das Panorama in sanfte Pastelltöne und verlieh der sonst so kargen, roughen Landschaft eine ungekannte Sanftheit.

Meine Hündin und ich waren komplett allein auf dem Felsplateau, mein kleines Zelt wirkte wie ein eben erst gelandetes Ufo. Ich kletterte mit letzter Kraft ein paar Felsen nach oben, um die Szenerie aufzusaugen und konnte kaum fassen, wie friedlich ein Ort sein konnte, an dem sonst häufig schwere Stürme toben und kein Baum sich halten kann. Was für ein Glück ich hatte! Es war der schönste Ausblick der ganzen Wanderung und eine gute Erinnerung, sich auch über tolle Etappenziele und nicht nur über die höchsten Gipfel zu freuen – denn der war am nächsten Tag in eine dicke Wolkenschicht gepackt…

Gipfel müssen nicht wahnsinnig hoch oder abgelegen sein, um dieses besondere Gefühl zu erzeugen – aber man weiß ihre Schönheit oft mehr zu würdigen, wenn sie einem eine gewisse Anstrengung abverlangt haben.

Pauli

Könnt ihr einen dieser Gipfelmomente besonders gut nachempfinden? Dann schreibt es in die Kommentare!

Über die Autor:in

Pauline Picker

Ob als Guide für Huskytouren bei -30°C im norwegischen Tiefschnee oder als Yogalehrerin im schwül-heißen Sri Lanka – Female Explorer Lektorin Pauli findet immer eine spannende Herausforderung auf ihren Reisen. Nach umfassender Solo-Backpacking-Expertise erobert sie sich jetzt mit ihrem T5 Transporter Pancake das Vanlife-Paradies.

Wilder
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