Meditationsübungen-togo-Frau sietzt in Meditationssitz auf Berg

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Meditation to go – Übungen für mehr Achtsamkeit unterwegs


Woran denkt ihr als erstes bei „Meditation“? Vermutlich an langes Stillsitzen auf einem Meditationskissen in einem ruhigen Raum. Der Fokus liegt auf dem Atem, um den Geist zu beruhigen. Doch Meditation braucht keinen besonderen Ort und keine spezielle Atmosphäre. Meditation kann auch sein: durch den Wald spazieren und ohne Ablenkung seinen Geräuschen lauschen, beim Warten auf das Wandertaxi in den Körper hineinspüren und den Schluck Tee aus der Thermoskanne bewusst genießen.

Meditation kann also auch unterwegs, zwischendurch und ganz flexibel in den Alltag integriert werden. Es geht gar nicht so sehr darum, die perfekten Bedingungen zu schaffen, sondern darum, den Moment bewusst – mit allen Sinnen – wahrzunehmen und vollkommen präsent im Hier und Jetzt zu sein. Es geht darum, mit dem zu sein, was um uns herum geschieht und wahrzunehmen, was es in uns auslöst. Mit einfachen Techniken und Übungen lässt sich überall und jederzeit ein Moment der Achtsamkeit finden – ob im Alltag, in der Natur, auf Reisen oder genau dort, wo ihr jetzt gerade seid.

Meditationsübungen unterwegs

Tricks für die Meditation to go

1 Atem als Anker nutzen

Euer Atem ist immer da – egal, wo ihr seid. Nutzt ihn, um klar und gelassen zu bleiben. Schließt eure Augen und konzentriert euch nur auf euren Atem. Fühlt, wie die Luft durch die Nase ein- und ausströmt. Nehmt bewusst wahr, wie sich Brustkorb und Bauchdecke heben und senken. Macht dies für eine beliebige Anzahl an Atemzügen. Das könnt ihr jederzeit und überall tun.

2 Achtsames Berühren

Etwas zu ertasten ist eine tolle Meditationsübung, um den Moment voll und ganz zu erleben und euch auf eine einzelne Erfahrung zu konzentrieren. Nehmt ein Objekt in eure Hand, beispielsweise einen Stein, eine Muschel oder einen kleinen Ast. Schließt eure Augen und erforscht das Objekt nur mit eurem Tastsinn. Fühlt die Oberfläche, die Temperatur, das Gewicht und alle anderen Merkmale. Tut so, als hättet ihr diesen Gegenstand zum ersten Mal in eurer Hand.

3 Meditation im Gehen

Ihr müsst nicht extra Zeit für eine Gehmeditation einplanen – nutzt einfach Wege, die ihr ohnehin geht oder wandert. Spürt für ein paar Minuten mit jedem Schritt den Kontakt eurer Füße mit dem Boden, die Muskeln in euren Beinen und das Schwingen eurer Arme. Richtet eure Aufmerksamkeit auch darauf, wie sich der Boden unter euren Füßen anfühlt, sei es der sandige Strand, der weiche Waldboden oder der harte Asphalt.

4 Mini-Body-Scan für zwischendurch

Ein Body-Scan hilft, in Kontakt mit eurem Körper zu treten. Und das lohnt sich, er hat nämlich eine Menge zu erzählen. Setzt, stellt oder legt euch bequem hin und fühlt einmal von unten bis oben in euren Körper hinein: Spürt in eure Füße und Beine. Nehmt euren Rücken, Brust- und Bauchbereich wahr. Scannt dann weiter eure Schultern, Arme und Hände ab, bis ihr zum Schluss noch euer Gesicht und den Kopfbereich bewusst spürt.

Wo gibt es Anspannung oder vielleicht auch Entspannung? Wo fühlt es sich leicht an, wo eher schwer? Was möchte euch euer Körper sagen?

5 Mit allen Sinnen

Egal, wo ihr seid – haltet inne und konzentriert euch auf einen Sinneskanal. Lauscht für einen Moment nur den Geräuschen um euch herum, spürt bewusst den Wind und die Sonne auf eurer Haut oder öffnet euch für die vielen Farben und Formen eurer Umgebung. Nehmt einfach wahr, was ist – alles gehört dazu. Diese Übung trainiert nicht nur die Achtsamkeit, sondern auch die Wahrnehmung eurer Umwelt.

Meditationsübungen unterwegs

6 Dankbarkeitsmoment

Für Dankbarkeit ist immer Zeit! Nur ein kurzer Dankbarkeitsmoment kann eure Stimmung sofort verbessern. Fragt euch zwischendurch: Wofür bin ich gerade dankbar? Das kann etwas Großes sein – die Unterstützung eines lieben Menschen – oder etwas Kleines, wie ein Sonnenstrahl auf eurer Haut. Dankbarkeit erdet euch und lenkt den Fokus auf das Positive.

7 Achtsames Essen

Anstatt euer Lunchpaket schnell nebenbei beim Fotos-Schießen zu essen, versucht, eure Mahlzeit doch mal bewusst zu genießen. Nehmt euch die Zeit, um die Farbe, den Geruch und den Geschmack eures Essens wirklich wahrzunehmen. Das entschleunigt und verbessert obendrein eure Verbindung zum Essen.

Meditationsübungen unterwegs
Meditationsübungen unterwegs

Meditation schenkt Stille im Inneren, egal wie laut das Äußere ist

Habt ihr eine Minute Zeit? Dann habt ihr Zeit für eine kurze Meditation! Meditation muss nicht kompliziert oder langwierig sein. Mit kleinen Achtsamkeitsinseln auf eurem Abenteuer in der Natur, während eurer Wochenendauszeit oder auch im Alltag könnt ihr euch immer wieder kleine Pausen gönnen und bewusster leben. Probiert einfach eine der Meditationsübungen aus – vielleicht wird sie euer neuer Begleiter für mehr Gelassenheit und innere Ruhe!

Noch mehr Ideen und Tipps & Tricks für mehr Achtsamkeit in der Natur und beim Camping findet ihr in unserem Artikel Achtsamkeit am Lagerfeuer mit LaMunt (10/12 Nights Outside Challenge).

Habt ihr eine Lieblings-Meditationsübung? Teilt sie mit uns in den Kommentaren!

Über die Autor:in

Norma Weiberg

Norma ist Coach, Meditations- & Achtsamkeitstrainerin und Mitbegründerin von WanderWohl. Sie liebt es, Menschen auf ihrem Weg zur mentalen Gesundheit zu begleiten und zu stärken. Achtsames Wandern, angeleitete Meditationen und Coaching sind Teil der Wander-Retreats von WanderWohl. Schaut gern auf den WanderWohl Wander-Retreats, Hüttentouren und Workshops vorbei und gönnt euch einen außergewöhnlichen Mix aus Wandern, Achtsamkeit, Meditation, Ernährungsberatung und Coaching.

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