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Anleitung fürs achtsame Wandern – mit kreativen Übungen, die du garantiert noch nicht kennst


Sarah MuehlText/Fotos

Leonore HerzogText/Fotos

Mal ehrlich: Wie oft wart ihr schon draußen unterwegs, habt Berge erklommen, Wälder durchquert, Wiesen durchstreift – aber wart innerlich ganz woanders? Der Kopf voll To-do-Listen, der Blick aufs Handy, der Schritt zu schnell. Willkommen im Club der »anwesend abwesenden Wander:innen«. Damit ihr in Zukunft besser abschalten könnt, haben wir mit Schöffel einen Guide zum achtsam Wandern zusammengestellt – mit frischen Ideen, die ihr garantiert noch nicht in jedem Achtsamkeitsbuch gelesen habt. Keine Klangschalen, keine Kitsch-Mantras. Nur Lust aufs Draußensein, ein bisschen Neugier – und vielleicht warme Socken.

Warum eigentlich achtsam Wandern?

Achtsamkeit klingt für manche nach Yogastudio, Rosentee und Räucherstäbchen. Dabei ist es eigentlich ganz simpel: Achtsamkeit heißt, ganz da zu sein – mit allen Sinnen. Ohne Autopilot, ohne Insta-Scroll, ohne „ich muss noch schnell“. Und draußen? Da wirkt Achtsamkeit besonders stark. Die Natur bietet uns etwas, was keine App der Welt kann: Ruhe. Weite. Verbindung. Sie bringt uns in den Körper, in den Moment – raus aus dem Denken, rein ins Spüren.

Was euch achtsames Wandern schenkt:

  • Weniger Stress, mehr Gelassenheit
  • Intensivere Naturverbindung
  • Mehr Kreativität und innere Klarheit
  • Erdung und Selbstwahrnehmung
  • Einen echten Ausgleich zum digitalen Alltag

Und das Beste? Ihr könnt das überall üben: im tiefsten Wald, auf der Feierabendrunde oder beim kurzen Stadtpark-Spaziergang.


Achtsame Wahrnehmung üben – mit einem Fotohike

Fotografieren und Achtsamkeit? Ja, das passt wunderbar zusammen. Wenn man sich vom Druck befreit, etwas „Schönes“ oder „instagram-post-bares“ festhalten zu müssen, kann Fotografieren zu einem echten Achtsamkeitstraining werden. Es schult den Blick für das Wesentliche, bringt euch in den Moment und lässt euch die Welt mit neuen Augen sehen. Jede Pfütze kann plötzlich ein Portal sein, jeder Schatten ein Kunstwerk.

7 Schritte fürs
»achtsame sehen«

  1. Flugmodus an, Gedanken aus. Schaltet alle Ablenkungen aus, auch, wenn ihr mit dem Smartphone fotografiert.
  2. Sehen > Beurteilen Ergebnisse sind zunächst unwichtig. Schaut sie euch nicht zwischendurch an, so lenkt ihr euch nur vom Sehen ab.
  3. Lasst euch von eurer Faszination leiten. Nehmt eure Umgebung wahr, wie als würdet ihr sie zum ersten Mal sehen. Nehmt nichts für selbstverständlich! Beginnt die Dinge zu erforschen.
  4. Motiv finden und von allen Seiten betrachten. Habt ihr ein Motiv, „scannt“ es mit eurer Kamera ab und versucht es auf unterschiedliche Weisen einzufangen. Nutzt dabei verschiedene Winkel, Perspektiven und Ausschnitte.
  5. Einzigartigkeit spüren und betonen. Fragt euch, was das Besondere an eurem Objekt ist und wie ihr dies noch mehr hervorheben könnt.
  6. Perspektive wechseln und spielen! Experimentiert, haltet zum Beispiel etwas vor die Linse in die Unschärfe, geht ganz nah heran oder bewegt euch oder das Objekt beim fotografieren.
  7. Habt Spaß und verliert euch im Moment! Kopfüber oder aus der Frosch-Perspektive, schleichend oder laufend. Seid spielerisch unterwegs und macht auch mal etwas, das auf den ersten Blick »sinnlos« erscheint – ihr werdet überrascht sein!

Alles andere als langweilig: Bei der Motiv-Suche kommt ihr ordentlich in Bewegung!

Was ihr dafür braucht:

  • Bequeme, wettergerechte Kleidung
  • Kamera oder Smartphone (im Flugmodus)
  • Warme Schicht zum Überziehen
  • Snacks und Wasser – Zeit kann beim Fotografieren verfliegen

Ein Fotohike braucht keine spektakuläre Kulisse – nur euren offenen Blick. Das Ergebnis sind nicht nur spannende Bilder, sondern ein viel bewussteres Naturerlebnis.


Kleine Achtsamkeitsübungen für unterwegs

Ihr müsst nicht gleich stundenlang wandern, um achtsam zu sein. Diese Mini-Übungen könnt ihr auch in euren Alltag einbauen – beim Stadtspaziergang, in der Mittagspause oder auf dem Weg zur Lieblingsbank im Park. Sie helfen euch, ganz bewusst da zu sein. Im Moment, im Körper und in der Natur.

1. Slow Looking

Sucht euch ein kleines Naturdetail – ein Blatt, eine Baumrinde, ein Moospolster – und betrachtet es fünf Minuten lang ohne Ablenkung. Ganz nah. Ohne zu fotografieren. Einfach nur wahrnehmen. Ihr werdet sehen: Die Welt ist voller Wunder, wenn man sie lässt. Vielleicht entdeckt ihr kleine Käfer oder einen Riss, der eine Geschichte zu erzählen hat?

2. Waldgeräusche zählen

Setzt euch hin, schließt die Augen und zählt, wie viele verschiedene Geräusche ihr hören könnt. Wind, Vogelrufe, knackende Äste, euer Atem. Je länger ihr lauscht, desto mehr werdet ihr hören. Eine Übung, die schnell beruhigt und zentriert.

3. Journaling am Baum

Lehnt euch mit dem Rücken an einen Baum, schließt die Augen und spürt den Kontakt zur Erde. Dann nehmt euer Notizbuch zur Hand und schreibt auf, was euch bewegt. Drei Sätze reichen. Der Baum hört zu – urteilsfrei.

4. Das Räuberinnen-Ritual

Findet ein kleines Fundstück, das euch anspricht – eine Feder, ein Stein, ein Blatt. Nehmt es mit und legt es zuhause an einen besonderen Ort. So erinnert ihr euch immer wieder an den Moment, in dem ihr es gefunden habt – und an die Verbindung zur Natur.

5. Barfuß über Waldboden

Zieht die Schuhe aus und geht ein paar Meter barfuß über Moos, Gras oder Erde. Spürt die Texturen, die Temperatur, die Lebendigkeit unter euren Füßen. Eine einfache, aber sehr wirkungsvolle Möglichkeit, um im Jetzt anzukommen.

6. Natur-Notizbuch anlegen

Sammelt Fundstücke wie Blätter, kleine Äste oder Früchte und klebt sie in ein Notizbuch. Ergänzt sie mit Gedanken, kleinen Texten oder Skizzen. So entsteht mit der Zeit euer ganz persönliches Naturtagebuch.


Ausrüstung, die mitgeht – Schöffel als idealer Begleiter fürs achtsame Wandern

Achtsames Wandern heißt auch: sich dem Wetter, der Umgebung und dem eigenen Tempo anzupassen. Wer draußen zur Ruhe kommen will, bleibt öfter stehen, setzt sich vielleicht mal ins Moos oder lässt sich beim Fotografieren mehr Zeit. Gerade dann merkt man schnell: Bequem, atmungsaktiv und mit leichtem Wetterschutz unterwegs zu sein, macht einen echten Unterschied.

Die Wander-Bekleidung von Schöffel passt hier gut ins Bild – funktional, unaufgeregt und durchdacht. Viele Teile sind fürs Wandern gemacht, funktionieren aber auch in der Stadt – praktisch, wenn ihr direkt nach dem Büro oder schon ganz früh morgens loszieht, um ein paar ruhige Momente im Wald zu verbringen.

Leos 4 Lieblingsteile
fürs wandern

Das gefällt uns besonders: Die Materialien sind oft recycelt und recyclingfähig! Außerdem könnt ihr euch mit stretchy Outdoor-Wear frei bewegen – ohne das etwas zwickt oder rausblitzt. An heißen Tagen geratet ihr dank der Atmungsaktivität (besonders bei Hanf-Mix-Materialien) nicht so schnell ins Schwitzen und setzt ihr euch im feuchten Wald mal auf eine nasse Stelle, trocknet diese super schnell wieder, ohne dass ihr euch verkühlt.

Ein kleiner Reminder: Auch wenn’s warm aussieht – im Schatten des Waldes kann es schnell frischer werden, vor allem wenn man sich weniger bewegt. Deshalb: Denkt an eine wärmende Schicht – zum Beispiel eine leichte Fleecejacke, die sich unkompliziert überziehen lässt.

Die Natur zeigt euch, wie es geht

Achtsam Wandern bedeutet nicht, besonders gut oder effizient zu wandern. Es heißt, präsent zu sein. Mit offenem Blick, wachem Geist und einem Körper, der sich spüren darf. Die Natur macht es uns vor – sie hetzt nicht, vergleicht nicht, wertet nicht. Sie ist einfach da.

Probiert es aus. Nehmt euch Zeit. Lasst euch ein. Und wer weiß – vielleicht entdeckt ihr beim nächsten Spaziergang nicht nur ein schönes Fotomotiv, sondern auch ein kleines Stück von euch selbst.

Was war euer schönster Moment beim achtsamen Wandern? Teilt ihn mit uns in einem Kommentar. Wir freuen uns, eure Geschichten zu lesen.

Über die Autor:innen

Sarah Muehl

Die Wildnis hat Sarah aka Woodstock 2022 auf dem PCT lieben gelernt. Seitdem versucht sie mit allen Mitteln ihre ausgeprägte Wanderlust zu stillen. Bei The Female Explorer ist sie als Creative Director für wilde Ideen und ihre Umsetzung verantwortlich und scheut sich dabei auch nicht vor Bühnen, Kameras und Mikrofonen.

Leonore Herzog

Als Director of Photography hat Leo beim Female Explorer meist die Kamera in der Hand, leitet die Bildredaktion und das Creators Programm, bei dem Content Creatoren für The Female Explorer unterwegs sind. Selbst ist sie gern per Gravelbike auf wilden Abenteuern unterwegs oder entdeckt die Welt mit ihrer kleinen Familie, am liebsten im Camper.

Wilder
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