Feature

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Produkterwähnungen oder Verlinkungen zu Unternehmensseiten und/oder Shop. Die Auswahl hat der:die Autor:in unabhängig getroffen.

Weltwandlerinnen – Mutige Frauen zwischen Sicherheit, Selbstbestimmung und Reiselust


Hundeschlittenguide in der finnischen Wildnis, Pub-Betreiberin auf einer kanadischen Insel, Malerin im singhalesischen Dschungel ─ seit vielen Jahren verbinde ich außergewöhnliche Jobs mit meiner Arbeit als selbstständige digitale Nomadin. Das führte nicht nur zu einem zerschlissenen Rucksack und verbeulten Campervan, sondern auch einer ganzen Schatzkiste voller unvergesslicher Reise-Momente. Doch wohin geht man, wenn man überall sein könnte? Mit wem steht man in Verbindung, wo sind die eigenen Wurzeln? Wie gelingt ein Leben im ständigen Spagat zwischen Reiselust und Sicherheitsbedürfnis?

In meinem Buch „Weltwandlerinnen“, das im Juni im National Geographic Verlag erschienen ist, gebe ich endlich Einblicke in die Höhen und Tiefen als Dauer-Reisende und stelle alternative Lebensentwürfe von 12 inspirierenden Frauen vor ─ fernab von Rollen- und Instagram-Klischees.

Die weibliche Perspektive erlaubt einen warmen, wohlwollenden Blick auf die dreckigen Ecken der Erde und menschlichen Abgründe unserer Zivilisation. Ein mutiges In-Verbindung-gehen-wollen mit allem was ist, möge es noch so unverständlich und fremd erscheinen.

Die Freiheit ist weiblich

Als ich 2016 zu meiner ersten mehrmonatigen Solo-Reise aufbrach, war ich zwar unheimlich aufgeregt – jedoch machte ich mir keinerlei Gedanken darüber, ob das nun gefährlich oder ungewöhnlich oder gar unerhört sei. Ich betrachtete meine Reisefreiheit nicht einmal als Privileg, sondern als blanke Selbstverständlichkeit. Und warum sollte meine Reiseerfahrung eine andere sein, nur weil ich eine Frau bin? Heute, viele Jahren, Länder und Reisen später, weiß ich: Diese Freiheit ist hart erkämpft. Diese Freiheit ist fragil, stets auf dem Prüfstand und überaus politisch. Dieser Freiheit gingen ganze Jahrhunderte von Verboten und Verleumdung voraus – und einige dieser alten Denkmuster sind noch immer in den Köpfen der Menschen verankert. Ich weiß aber auch: Ich bin mit meinen Erfahrungen, meinen Ängsten und Herausforderungen nicht allein – und dass das Kollektiv reisender Frauen große gemeinsame Visionen teilt.


[Buchauszug]

»Ich durfte sowohl in Deutschland als auch in der Welt so viele Frauen kennenlernen, die von der gleichen Sehnsucht getrieben werden wie ich. Die entdecken und erleben wollen, hinterfragen und Punkte zu Linien verbinden. Die mutig genug sind, sich auf die Suche nach sich selbst zu machen – und sich, wie ich, dabei erst hundertmal selbst verlieren, bevor sie vage Umrisse erkennen. […] Spätestens als klar wurde, dass der Drang zum Reisen keine vorübergehende Phase, sondern die vielleicht einzige Konstante ist, stießen Verständnis und Wohlwollen an Grenzen. „Du willst schon wieder weg?!“, „Willst du dich nicht mal auf deine Arbeit konzentrieren?“, „Wie soll deine Beziehung das überstehen?“, „Wann kommst du endlich mal an?“ – Fragen, die von außen auf mich einprasselten, mich jedoch auch innerlich umtrieben. Oft verfluchte ich das Feuer in mir, die Sehnsucht, die Getriebenheit. Zu gern hätte ich den Hummeln im Hintern die Flügel gestutzt. Ich konnte sie betäuben, doch nie auf Dauer. […] Durch meine Reisen und meine Arbeit wurde mir zunehmend bewusst, dass ich mit diesem bittersüßen Fieber nicht allein bin. Dass es einen gigantischen, weltumspannenden Schwarm von Frauen gibt, die ihre eigenen Geschichten abseits vom althergebrachten Narrativ schreiben. Frauen, deren waghalsige Abenteuer mich staunen lassen, deren immense Willensstärke mich beeindruckt und deren leidenschaftlicher Idealismus mich inspiriert. Frauen, die die Welt bereisen und dabei positiv auf ihr Umfeld wirken. Und die sich trotz ihrer Größe und Strahlkraft mit den scheinbar immer gleichen Themen auseinandersetzen müssen: Sicherheit, Familienplanung, Bindungsfähigkeit.«


WELTWANDLERINNEN

Juni 2025 erschienen im
National Geographic Verlag
224 Seiten, deutsch
16,99 €

Man kehrt nie ganz zurück

Mein Leben war eigentlich perfekt, als ich 2018 zu einem Jahr Work&Travel nach Kanada flog. Ich hatte einen gut bezahlten und sicheren Job, eine tolle WG und führte eine schöne und gesunde Beziehung. Doch irgendetwas ließ mir einfach keine Ruhe. Ich kündigte zwar Arbeit und Wohnung und meldete mich aus dem deutschen System ab, war aber überzeugt, dass ich „nur nochmal kurz nach Kanada“ reisen und mir danach ein kuscheliges Nest mit meinem Partner aufbauen würde. Doch ich musste lernen, dass jede Reise nach außen auch eine Reise ins Innere bedeutet – und mich diese Monate so sehr veränderten, dass ich einfach nicht mehr dort anknüpfen konnte, wo ich aufgehört hatte.


[Buchauszug]

»Auch das Boot, das mich zu der neuen Insel bringen sollte, machte nicht am Steg fest. Obwohl sich die Uhren hier draußen so langsam wie nur möglich drehen, hat scheinbar keiner Zeit für ein richtiges Anlegemanöver. Aber ich hatte eine neue Strategie: erst die Rucksäcke an Bord werfen, dann hinterherspringen. Souverän gelang mir der fliegende Start. Ich plauderte kurz mit dem kanadischen Ehepaar, das schon seit Jahren auf seinem Boot lebte. Wobei Boot das falsche Wort ist – es war eine dreistöckige Yacht. Das oberste hintere Sonnendeck diente als Garten und Gemüsebeet: Hier rankten Tomaten, Gurken, Kräuter und allerlei bunte Blumen, dazwischen baumelte eine geknüpfte Hängematte – mein Platz für die zweistündige Überfahrt. Die beiden waren an mir nicht sonderlich interessiert, scheinbar nahmen sie öfter irgendwelche Rucksackreisende von Insel zu Insel mit. Aber ich war froh, den Übergang in Stille genießen zu können und ganz im Schaukeln der Wellen und dem Anblick der mystischen Inselwelt versinken zu dürfen.

Hier war ich nun – in einer Hängematte auf einer Yacht fremder Menschen, um mich herum der wilde Desolation Sound mit seinen Walen, Bären und Adlern, trampend zwischen zwei Inseln, als sei es das Normalste der Welt. Verschmolzen mit Wind und Wasser, schwebend zwischen den Welten. Nur mit allergrößter Mühe konnte mein Kopf verstehen, dass dies gerade tatsächlich mein Leben war. Dass ich nicht träumte, nicht halluzinierte. Dass das echt war, dass ich wirklich bereits all das erlebt hatte und meine Reise noch längst nicht vorbei war. Mein Herz quoll über und Tränen stiegen in meinen Augen auf. Deutschland schien unglaublich weit weg, wie eine vage Erinnerung, wie ein anderes Leben. Mein Herz war HIER und ich fühlte mich so lebendig und bei mir wie nie zuvor. In mir brodelte pure Lebensfreude – und ich schämte mich fast dafür. Das war nicht der Deal gewesen. Nicht der Deal mit Robert, mit meiner Familie, mit meinem richtigen Leben. Der Deal war, eine Auszeit zu nehmen, etwas anderes kennenzulernen, sie dabei ganz doll zu vermissen und anschließend schleunigst wieder dort anzuknüpfen, wo ich aufgehört hatte. Doch warum fühlte sich das hier so gut, so richtig an?«

Anna und Malin, ein Leben auf dem Meer

Wie unverhofft aus einer Reise plötzlich ein Lebensstil werden kann, wissen auch Anna und Malin. Die beiden leben seit mittlerweile über 5 Jahren auf ihrem Segelboot – dabei wollten sie eigentlich nur ein Jahr unterwegs sein. Im Interview mit ihnen sprachen wir darüber, wie ihr soziales Umfeld mit solch einem Umbruch zurechtkam, was ihnen beim Leben auf dem Wasser manchmal fehlt und warum sie zukünftig wieder mit einem Bein an Land sein wollen.

»Das Interview mit Anna und Malin hat die wohl schönste Kulisse, die ich mir für ein Onlinemeeting wünschen konnte: Sie sitzen an Deck ihres Bootes, Haarsträhnen wehen im Wind, im Hintergrund funkelt der Ozean im Sonnenschein. Seit ein paar Tagen ankern sie in der Nähe der Straße von Gibraltar und warten auf günstigen Wind für ihre nächste Segeletappe. Sie sehen glücklich aus. […] Beide kennen sich schon seit Schulzeiten, haben ihre Jugend in Oldenburg verbracht. In der 13. Klasse wurde aus ihnen ein Paar. Anna absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zur Gestalterin für visuelles Marketing, Malin ging in den Einzelhandel. Die drei Lehrjahre genügten beiden, um zu verstehen, dass sie sich dieses Leben nicht vorstellen können. Sie wollten für etwa ein Jahr reisen, um danach zu entscheiden, wie es weitergehen soll: „Wir haben bei eBay-Kleinanzeigen gestöbert und festgestellt, dass ein Boot günstiger ist als ein Van. Uns hat die Perspektive gereizt und auch die Challenge, eine ganz neue Fähigkeit zu erlernen.“ Mit Annas Opa waren sie zuvor schon ein paarmal auf dem Wasser unterwegs gewesen, er lehrte sie das Handwerkszeug und unterstützte bei allen Fragen und Entscheidungen. „Das Geld sollte ja nur für ein Jahr reichen, über alles weitere haben wir uns damals noch keine Gedanken gemacht. Dass wir nun seit fünf Jahren auf einem Boot leben und die halbe Welt besegelt haben, konnte damals keiner ahnen“, schmunzelt Anna. Beide waren erst 23 Jahre alt, als sie 2019 mit dem Boatlife starteten. […]

Nach so langer Zeit auf verschiedenen Ozeanen zieht es beide nun wieder regelmäßiger in ihre Heimat Oldenburg:

Es ist ungewohnt, aber großartig, dass wir das Vollzeit-Boatlife nicht mehr brauchen, um uns frei zu fühlen – weil wir uns dadurch eben auch oft ziemlich isoliert und allein gefühlt haben.“ Malin meint: „Es ist ein bisschen verrückt, dass wir nun einen Schritt zurück an Land gehen, weil das für uns lange das Gegenteil von Freiheit bedeutete. Aber weil wir uns jetzt frei dafür entscheiden, fühlt sich die gleiche Situation komplett anders an. Unsere Freiheit ist, jeden Tag entscheiden zu können, wo wir sein, was wir tun und womit wir unser Geld verdienen möchten.“ […] Ich bewundere die beiden. Nicht nur, weil sie auf einem Segelboot leben, sich schon mit Anfang zwanzig gegen den klassischen Lebenslauf entschieden und nach Wegen zu ihrem persönlichen Glück gesucht haben – sondern auch, weil sie mutig genug sind, sich immer wieder neu zu positionieren. Wenn man über einige Jahre einen außergewöhnlichen Lebensstil verfolgt, ist man leicht versucht, sich nur noch darüber zu definieren und steht so paradoxerweise der eigenen Entwicklung im Weg. In meinen Augen ist der Schritt, wieder zeitweilig in der alten Heimat zu leben, mindestens genauso mutig, wie permanent auf See zu sein. Das ist kein Scheitern, kein Rückschritt, im Gegenteil: Es braucht Rückgrat, Selbstreflexion und Stärke, die eigenen Bedürfnisse regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen und darauf basierend vielleicht auch Entscheidungen zu treffen, die einem vor geraumer Zeit noch völlig abwegig erschienen.«

Die Weltwandlerinnen des Buches
& ihre außergewöhnlichen Lebensentwürfe

  1. Sarah Muehl
    @thefemaleexplorer / @sarih.woodstock
    Thru-Hikerin, Community-Host und Co-Gründerin von The Female Explorer, dem ersten Reise- und Outdoormagazin für Frauen
  2. Simone Bauer
    @howmanyheartaches
    Feministin, Reisende und Autorin des queeren Reiseführers „Pride on tour“
  3. Kathrin Seiler
    @ks_somewhere
    Schweizer Lehrerin, Van-Reisende und Alm-Betreiberin mit Herz für Tiere und wilde Abenteuer
  4. Franziska Consolati
    @franziska.consolati
    Reise-Bloggerin und Autorin, die zu Fuß die Mongolei durchquerte und zufällig in Schweden ein Zuhause fand
  5. Anja Kocherscheidt
    @turtur_adventures
    Business-Frau und Mutter, die im selbstausgebauten Truck mit ihrer Familie die Panamericana bereiste
  6. Anna Lange und Malin Knodel
    @annaundmalin
    Youtuberinnen und Kreative, die als Paar seit 5 Jahren auf einem Boot leben und um die Welt segeln
  7. Lisa und Julia Hermes
    @outthere.eu
    Weltreisende Schwestern, die 4 Jahre auf der Suche nach Utopia durch Europa und Amerika gereist sind und nun im Schwarzwald leben
  8. Stefanie Öffner
    @traveltopuravida
    Digitale Nomadin und Speakerin, die sich für Schulbildung afrikanischer Kinder engagiert und Uganda ihre zweite Heimat nennt
  9. Carry Rambausek
    @carry.outdoors / @wildawake.outdoors
    Outdoorguide und Extrem-Abenteurerin, die in Lappland den Zauber des nordischen Winters vermittelt und Selbstermächtigung ermöglicht
  10. Iris Zink
    @iris_zink
    Wissenschaftsjournalistin, Moderatorin, Vortragende und Filmemacherin von „Terra X: Faszination Erde“ mit besonderem Blick auf den Klimawandel

v.l.n.r.: Julia und Lisa in Mexiko, Franzi in ihrer Wahlheimat Schweden,
Wildnisguide Carry in Finnland, Sarah auf dem Pacific Crest Trail, Anja mit Familie auf der Panamerica


Vom Kulturschock zum »nicht mehr gehen wollen«

[Buchauszug]

Wie mächtig der Einfluss meines Geschlechts auf meine Erfahrungen unterwegs sein konnte, verstand ich erst während meiner viermonatigen Reise durch Asien. Auch, welche Privilegien wir als westliche Tourist:innen genießen – und den oft durch Pass-Restriktionen eingeschränkten Locals ganz selbstverständlich vor die Nase halten. In Sri Lanka, Thailand und Vietnam begann ich nicht nur zu begreifen, wie groß die Unterschiede zwischen Männern und Frauen sein können, sondern auch, wie sehr sich das Leben in Süd-Ost-Asien von der westlichen Welt unterscheidet – und man dennoch überall Gemeinschaft finden und Verständnis entwickeln kann.

»Sobald ich nach halsbrecherischen Fahrten das Tuk-Tuk verließ, wurde ich ständig heimlich fotografiert oder von Männern angesprochen, wo denn mein Ehemann sei. Mit der Hand, an der ein fetter Billigring funkelte, den ich mir noch in Deutschland besorgt hatte, deutete ich stets auf das nächstbeste Hotel: „Just over there, waiting for me.“ Obwohl ich lange, weite Kleidung und meine blonden Haare unter einem Cap zusammengebunden trug, fühlte ich mich bei jedem Schritt beobachtet und wurde ständig mit Fragen bombardiert – „Do you need help?“, „Do you need Tuk-Tuk?“, „Where do you go?“ Mein Bummel über Märkte und durch die schöneren Viertel mit Gebäuden aus der Kolonialzeit wurde zum Spießrutenlauf, ich fühlte mich regelrecht belagert, auch wenn mir niemand körperlich zu nah kam. Mit einem Berg unbekannter Früchte und Streetfood verschanzte ich mich kurz entschlossen in meinem Airbnb, überfordert und erschlagen. Ich googelte nach Rückflügen, während mich schlimmer Durchfall an die Toilette fesselte. Großartig, so hatte ich mir das vorgestellt! […]

In all den Wochen entdeckte ich wenige bis keine Parallelen zu Deutschland und hatte manchmal Mühe, die Fremdartigkeit zu verarbeiten. Was mich anfangs überforderte, schlug jedoch irgendwann in Staunen und Neugier um. Ich entwickelte eine Faszination für die Andersartigkeit und kostete sie voll aus: Ich probierte jede Art von Streetfood, das in Kontoauszüge oder Palmenblätter gewickelt aus dem Straßenstand gereicht wurde. Ich übte, mein Rice and Curry im schäbigen Hinterhof-Lokal mit Fingern zu essen und lachte mit den Einheimischen über meine Kleckerei. Ich lernte, um den Tuk-Tuk-Preis zu feilschen und die schmackhafteste Mango zu ertasten. Statt Skepsis trug ich ein Lächeln im Gesicht und ich ließ mich auf den belebten Straßen auch durch die zahlreichen Kühe und wahnsinnigen Rollerfahrer nicht aus der Ruhe bringen. Ich kraulte die Straßenhunde, statt ihnen auszuweichen. In Weligama heuerte ich erneut in einem Hostel an, half an der Rezeption und in der Küche und malte Schilder und Wände an. Mir ging es bei diesem Job jedoch hauptsächlich darum, Zeit mit Gästen aus aller Welt zu verbringen. Da der Betreiber aus Sri Lanka stammte, kamen auch viele Einheimische zu Besuch und endlich schienen die vermeintlichen Grenzen aufzuweichen. Alle kochten, surften und feierten gemeinsam und jede Kultur konnte etwas Spezielles beitragen. Dabei mischten sich sämtliche Religionen und Überzeugungen und niemand sah darin Anlass für Streit, im Gegenteil – es entstanden tiefe Gespräche, die zu gegenseitigem Verständnis und Wohlwollen beitrugen. Konnte es nicht immer so einfach sein?«

Was bedeutet nun also Freiheit für mich? Was ist es, das mir Luft in die Lunge presst und mich unwillkürlich grinsen lässt? Es ist die Ausdehnung meines Lebens-Spielfeldes, indem ich meine Komfortzone beständig erweitere. Mich regelmäßig neuen Situationen und Herausforderungen aussetze, bis ich mich auch in ihnen sicher fühle und damit meine eigenen Grenzen wieder ein Stück verschieben kann.

Das Buch „Weltwandlerinnen“ nimmt euch mit auf meine Reisen nach Skandinavien, Kanada, Asien, die Iberische Halbinsel und den Mittelmeerraum sowie an die russische Grenze Nordkareliens. Gemeinsam mit meinen inspirierenden Interview-Partnerinnen tauchen wir ein die Themen des Solo-Travelings und die Unterschiede zum Reisen als Paar oder Familie, erfahren viel über die Historie reisender Frauen sowie unsere Möglichkeiten, uns in anderen Ländern sozial zu engagieren. Wir betrachten unser Verhältnis zur Natur und warum Erfahrungen in der Wildnis prägend sein können – und wie der Klimawandel unsere Art des Reisens beeinflusst. Vor allem aber lernen wir, wie unterschiedlich die Definition von Freiheit sein kann – und wie sie uns dennoch alle verbindet.

Seid ihr neugierig geworden? Ihr findet das Buch bei vielen Online-Händlern (Amazon, Hugendubel, Thalia etc.) oder könnt es bei einer meiner Lesungen kaufen. Nicht verpassen: die Lesung und Gesprächsrunde mit Sarah im Leipziger Grassi Museum am 13.08.2025!

SAVE THE DATE

Was: Weltwandlerinnen – Lesung und Gesprächsrunde mit Pauline Picker und Sarah Muehl
Wo: Leipziger Grassi Museum
Wann: 13.08.2025 / 18:00-20:00 Uhr
Mehr Infos hier.

Ihr wollt direkt reinschmökern? Auf Instagram verlosen wir vom 05.08.2025 bis zum 12.08.2025 drei Exemplare – viel Glück!

Über die Autor:in

Pauline Picker

Ob als Guide für Huskytouren bei -30°C im norwegischen Tiefschnee oder als Yogalehrerin im schwül-heißen Sri Lanka – Female Explorer Lektorin Pauli findet immer eine spannende Herausforderung auf ihren Reisen. Nach umfassender Solo-Backpacking-Expertise erobert sie sich jetzt mit ihrem T5 Transporter Pancake das Vanlife-Paradies.

Wilder
Warenkorb
Shopping cart0
Es sind keine Produkte in deinem Warenkorb!
nach oben