Bilder aus der Weltenseele – Laura Beck über vorurteilsfreies Fotografieren auf Reisen


Laura lebt durch das Reisen ihre Verbindung zur Welt. Sie traut sich immer wieder aus ihrer Komfortzone, wächst über sich hinaus, sammelt Momente, Stimmungen, Orte – immer mit offenen Augen und einem neugierigen Herzen. Ihr Ziel ist es, einmal alle Länder der Welt zu bereisen, nicht um Haken auf einer To-Do-Liste zu setzen, sondern um ihre Umwelt, Menschen und Kulturen ganzheitlich zu verstehen und in echte Verbindung zu treten. Ihre Bilder sprechen wie aus der Weltenseele: sie öffnen Türen zu Orten, Kulturen und Momenten, die sonst vielleicht unentdeckt bleiben würden. In diesem Interview Reisefotografin Laura Beck über ihre Lebensphilosophie, die sie durch ihre Bilder zum Ausdruck bringt.

Als Psychotherapeutin hat Laura einen feinen Blick für innere Prozesse, für Nähe, Vertrauen und Emotionen. So setzt sie sich auch in ihrer Fotografie mit Menschen und Situationen auseinander – behutsam, respektvoll und stets darauf bedacht, die Essenz des Moments einzufangen. Ihre Bilder haben bereits internationale Aufmerksamkeit geweckt, etwa als sie von „Most Traveled People“ für ein Videointerview porträtiert wurde – inspiriert durch ihre Fotografien aus dem Leben mit den Maasai in Kenia. Jede Aufnahme ist für sie nicht nur ein Bild, sondern ein Versuch, das Lebendige, das Flüchtige und das Kostbare festzuhalten. Sie taucht überall dort ein, wo Leben spürbar ist.

Es geht nicht nur um das Festhalten, sondern vor allem um das Wahrnehmen. Um diesen achtsamen, offenen Blick auf die Welt.

Laura

Foto-Steckbrief Laura Beck

Spezialisierung

Reisefotografie

Equipment

Canon; Sigma 18-300 mm

Was auf Fototour nicht fehlen darf

Neugier und Offenheit für das Unbekannte. Und Ersatzakkus.

Lieblingsmotive

Lichtstimmungen weltweit 

Motto


„Warte nicht auf irgendwann, nimm dir jetzt Zeit für die Dinge, die dir wirklich wichtig sind.“

Lieblingsgestaltungsmittel

Keine Angst vor Gegenlicht

Sonnenaufgang in der Serengeti, Tansania

Reisefotografie mit Laura Beck – ein Interview

Wie ist dein Werdegang mit der Fotografie?

L Ich glaube, ich habe schon immer mit den Augen gesammelt. Als Kind war ich oft mit meiner Familie in der Natur unterwegs. Ich hatte damals meine eigene kleine Kamera mit Film – damit habe ich einfach drauflos geknipst: Familie, Gänseblümchen, Dinge, die mir irgendwie bedeutsam vorkamen. Damals wusste ich noch nicht, dass das mal mehr werden würde.

Mit 18 habe ich dann meine erste Spiegelreflexkamera bekommen – da hat sich etwas verändert. Ich habe bewusster hingeschaut, angefangen zu experimentieren, zu spielen mit Licht, Ausschnitten, Perspektiven. Die Kamera wurde mehr als nur ein Gerät – sie wurde zu einem Gegenüber. Ein Werkzeug, um innere Wahrnehmung nach außen zu bringen. Später habe ich eine Zeit lang als Hochzeitsfotografin gearbeitet. Mit der Zeit hat sich mein Blick aber immer mehr Richtung Reisefotografie verschoben.

Heute begleitet mich die Fotografie wie ein zweiter Sinn. Beruflich bin ich psychotherapeutisch tätig – das heißt, ich arbeite mit Menschen oft auf einer sehr persönlichen, emotionalen Ebene. Die Fotografie ist für mich eine Art Parallelwelt: ein kreativer Raum, in dem dieselben Fragen auftauchen – nur in Bildern statt in Worten. Beide Felder nähren sich gegenseitig, und ich könnte mir keines davon ohne das andere vorstellen.

Sadhus in Nepal, die sich einem streng asketischen Leben verschrieben haben.

Mir ist wichtig, mich weiterzuentwickeln, neugierig zu bleiben und Lebensfreude in die Welt zu bringen – im Kleinen wie im Großen. Egal ob durch Begegnungen, Bilder oder einfach durch’s Machen.

Welche Rolle spielt das reisen und fotografieren in deinem Leben? Was konntest du aus deiner Psychotherapeutischen Arbeit dafür „nutzen“?

L Ich war mir schon immer sehr bewusst, dass unsere Zeit auf diesem Planeten begrenzt ist. Deshalb versuche ich wirklich, das Leben in vollen Zügen zu leben und meine Zeit mit Dingen zu verbringen, die mir wichtig sind – wie Kreativität, Neugier, Offenheit und menschliche Verbindung. Und ich denke, all das spiegelt sich in den Dingen wider, die ich tue – sei es Psychotherapie, Fotografie oder Reisen. 

Fotografie lenkt meinen Blick im Moment ganz bewusst auf das Schöne – auf Details, die man sonst vielleicht übersehen würde. Es geht nicht nur um das Festhalten, sondern vor allem um das Wahrnehmen. Um diesen achtsamen, offenen Blick auf die Welt. Sie ist ein Weg, Augenblicke, Gefühle, Stimmungen – manchmal ganze Sinneseindrücke – festzuhalten. Wenn ich später auf ein Bild blicke, kann es mich zurückversetzen: in das Licht, die Geräusche, die Luft von genau diesem Moment.

In der therapeutischen Selbsterfahrung übt man, die eigene „Geschichte“ von der des anderen zu unterscheiden. Diese Fähigkeit unterstützt mich dabei, weniger vorschnell zu bewerten und mit der Kamera einen offeneren Blick einzunehmen.

Durch die Psychotherapie konnte ich eine bestimmte Haltung für das Reisen und Fotografieren mitnehmen. Ich habe gelernt, dass jeder Mensch die Welt durch sein eigenes „inneres Drehbuch“ wahrnimmt und bewertet. Was für mich stimmig ist, muss nicht automatisch für andere gelten. Wir alle haben Annahmen, Prägungen und manchmal auch Vorurteile. Das ist an sich nichts Problematisches, solange man sich dessen bewusst ist und entscheiden kann, ob man danach handeln möchte.

Blick auf das Atlasgebirge, Marokko.

Auf deinen Bilder sieht man öfter Männer als Frauengruppen. Woran liegt das? Wie siehst du die Frau in anderen Kulturen repräsentiert und wie gehst du als „emanzipierte“ FRau damit um?

Ich begegne schon auch immer wieder Frauen, in einigen Ländern sind Männer im öffentlichen Leben (auf der Straße, auf Märkten, bei Ritualen) jedoch deutlich mehr vertreten und das Leben der Frauen findet mehr im Privaten statt. Situationen, in denen ich auf Verhaltensweisen stoße, die meinen Grundwerten widersprechen wie z.B. solche, bei denen Frauenrechte verletzt werden, lösen manchmal eine ganz schöne Ambivalenz in mir aus. Einerseits reise ich bewusst, um andere Lebensrealitäten kennenzulernen. Andererseits fällt es mir schwer auszuhalten, wenn ich mit solchen Praktiken konfrontiert werde. Wenn ich z.B. sehe, wie Frauen in manchen Kulturen während ihrer Menstruation behandelt werden, macht mich das extrem wütend. Dann fällt es mir wirklich schwer, offen im Austausch zu bleiben – aber ich gebe mir Mühe 😉

links: Bogenschützin bei traditionellem Naadam-Fest, Gobi, Mongolei;
rechts: Frauengruppe in Samarkand, Usbekistan

was genau hast du beobachten können?

In vielen Kulturen ist die Menstruation bis heute mit dem Gedanken von „rituell unrein“ verbunden. Ein Beispiel ist Nepal, wo es die Praxis Chhaupadi gibt. Da dürfen Frauen während ihrer Periode nicht im Ehebett schlafen, sie dürfen ihre Männer nicht berühren, bestimmte Räume nicht betreten und nicht einmal Kochutensilien anfassen. Besonders hart ist es bei der ersten Periode: Mädchen werden bis zu 13 Tage in einem dunklen Zimmer isoliert und nur von einer Frau in der Familie mit Essen und Trinken versorgt. Das ist inzwischen – soweit ich weiß – zwar gesetzlich verboten, wird aber vor allem auf dem Land immer noch praktiziert.

In anderen Ländern äußert sich das anders – da geht es weniger um Absonderung, sondern um den fehlenden Zugang zu Periodenprodukten. Frauen und Mädchen benutzen dann alte Lappen, Wolle oder andere Dinge, die sie gerade zur Hand haben. Das kann sehr unhygienisch sein und führt dazu, dass viele Mädchen zum Beispiel während ihrer Periode nicht zur Schule gehen. Auf globaler Ebene setzen NGOs und Aufklärungskampagnen an, um das zu ändern, indem sie Produkte zugänglich machen und über Menstruation informieren.

Wie können wir da brücken bauen und Vorurteilen entgegen wirken?

Wenn es darum geht, was man individuell tun kann, gerade beim Reisen oder im Gespräch mit anderen, finde ich wichtig, offen und sensibel zu bleiben. Es ist manchmal ganz schön herausfordernd, ein Gespräch über solche intimen Themen zu führen, man will ja niemanden bloßstellen und braucht ungestörte Momente dafür. Dadurch, dass man vulnerabel erzählt, wie man selbst damit umgeht oder was einen zu diesen Themen beschäftigt, fällt es dem Gegenüber meiner Erfahrung nach auch leichter, sich zu öffnen. Oft entsteht dadurch auch ein Bewusstsein: „Ah, es geht auch anders.“ Oft denkt man ja, das, was man kennt, sei die einzige Wahrheit. Durch solche Gespräche wird deutlich, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt. Und man gewinnt vielleicht auch medizinisches oder auf Hygiene bezogenes Wissen dazu.

Deshalb finde ich wichtig, nicht in so eine Haltung zu rutschen von „wir wissen es besser“. Denn das passt oft gar nicht in das jeweilige System (…) Viel eher geht es darum, Wissen zu teilen, ins Gespräch zu kommen und dann gemeinsam zu überlegen, was in der jeweiligen Situation sinnvoll ist.

Das geht aber in beide Richtungen – wir in Deutschland sind da ja auch nicht die Meister aller Meister – zwar bewegt sich schon einiges, aber wir haben auch noch viel zu tun, um Menstruation ganz normal und weniger schambehaftet zu machen. Deshalb finde ich wichtig, nicht in so eine Haltung zu rutschen von „wir wissen es besser“. Denn das passt oft gar nicht in das jeweilige System, und man sollte auch niemanden abhängig machen von irgendwelchen westlichen Produkten, die dann langfristig gar nicht tragbar sind. Viel eher geht es darum, Wissen zu teilen, ins Gespräch zu kommen und dann gemeinsam zu überlegen, was in der jeweiligen Situation sinnvoll ist. Und ich finde es wichtig, solche Gespräche mit Frauen und auch mit Männern zu führen, da bestimmte Traditionen oder ein Umgang mit derartigen Themen letztlich etwas ist, das die ganze Gesellschaft betrifft.

Sonnenuntergang in der Serengeti, Tansania

Ein guter Anfang ist, neugierig zu bleiben und Menschen sowie ihre Lebensweisen erstmal aus ihrer eigenen Sicht zu verstehen – und nicht sofort alles mit unserer eigenen Brille zu bewerten. Ein Beispiel: Als ich bei den Maasai war, ist mir aufgefallen, dass viele Menschen das Gesicht voller Fliegen hatten. Beim ersten Anblick dachte ich an Armut und harte Lebensbedingungen – und gleichzeitig hat es mich richtig bewegt. Als ich dann aber zugehört habe, habe ich gelernt: Für die Maasai sind die Fliegen ein Zeichen von Wohlstand – je mehr Fliegen, desto mehr Vieh. Deshalb verscheuchen sie die Fliegen nicht, sondern tragen sie mit Stolz, denn das Vieh ist ihre wichtigste Lebensgrundlage. In solchen Momenten merkt man erst, wie sehr man selbst ohne böse Absicht in seinen eigenen Denkmustern feststeckt und wie falsch man manchmal liegt.

Die Verantwortung dafür liegt, finde ich, bei uns allen: offen zuhören, die eigenen Vorstellungen immer mal wieder hinterfragen und bereit sein, auch andere Blickwinkel einzunehmen. So entstehen Brücken und echtes Verständnis.

Danke für den Einblick. Zurück zu dir – wie sieht dein Alltag auf Reisen aus?

L Ich bin ungefähr ein Viertel des Jahres unterwegs und reise meistens alle zwei bis drei Monate für einige Wochen. Dabei bleibe ich selten lange an einem Ort, weil ich einfach so viel wie möglich sehen und erleben möchte. Mein Traum ist es, einmal alle Länder der Welt zu bereisen – aktuell war ich in 94 davon. Besonders faszinierend finde ich Länder, die ganz anders sind als das, was ich ursprünglich kenne – sei es die Resilienz von Menschen in Systemen wie in Turkmenistan oder El Salvador, die Wertschätzung der Umwelt wie in Bhutan, die Kleidung wie in Indien, Usbekistan oder dem Oman.

Auf meinen Reisen liebe ich es, mich treiben zu lassen – durch Straßen, kulturelle Stätten und über Märkte zu schlendern, dabei mit Locals ins Gespräch zu kommen und spontane Einblicke in ihren Alltag zu bekommen. Mindestens genauso viel Zeit verbringe ich aber auch in der Natur, besonders wenn das Licht magisch ist, sei es bei Wanderungen durch die Berge, die Wüste oder Game Walks durch den afrikanischen Busch. Dann fühlt sich alles voller Leben und Stille zugleich an

Gullfoss, Island


Welches war das bisher größte oder beeindruckendste Abenteuer für dich, auf das dich deine Kamera begleitet hat und warum?

L Mein größtes Abenteuer war nicht eine einzelne Reise, sondern die Summe intensiver Erfahrungen in Afrika – Reisen, die mich weit aus meiner Komfortzone geholt haben. In meinem Herzen bin ich eigentlich eher eine kleine Schisserin, aber genau deshalb bedeuten mir diese Momente so viel: mit dem Kanu auf dem Sambesi zwischen Nilpferden und Krokodilen, beim Gorilla-Trekking in Ugandas Bergnebelwäldern, im Okavango-Delta unter Elefanten, die nachts um mein Zelt zogen, oder beim Eintauchen in die spirituelle Welt des Voodoo in Togo und Benin.

Diese Erlebnisse haben mich verändert – weil ich gelernt habe, dass Mut nicht bedeutet, keine Angst zu haben, sondern trotz der Angst loszugehen. Und dass genau dort oft das Magischste passiert.

Bassar Feuertänzer in Togo

Die Fotografie bringt mir außerdem die besondere Möglichkeit, ganz natürlich mit Menschen in Verbindung zu treten. Oft entdecke ich ein interessantes Gesicht oder eine spannende Szene und frage, ob ich sie fotografieren darf. So entstehen nicht nur Bilder, sondern echte Begegnungen. Und oft wollen die Menschen auch selbst fotografiert werden oder zusammen ein Foto machen – das macht die Reise und meine Arbeit für mich noch wertvoller. Das hat mir gezeigt, dass ich eigentlich nie wirklich allein bin – zumindest nicht, wenn ich es nicht sein möchte. Es macht etwas mit mir, weil ich dadurch viel leichter in Kontakt mit anderen Menschen komme. Das hat mein Vertrauen ins Leben, in die Welt – und auch in mich selbst – sehr gestärkt.



Wie bereichern Fotografie und Reisen dein Leben, Was macht für dich den Wert daran aus?

L Fotografie und Reisen sind für mich viel mehr als ein Hobby oder Beruf – sie sind eine Form, das Leben zu würdigen. Eine Möglichkeit, bewusst zu spüren, dass ich lebe, dass ich da bin. Es geht mir nicht nur darum, ferne Länder zu sehen – sondern darum, zu erfahren: zu sehen, zu hören, zu fühlen, zu staunen, in Verbindung zu treten. Jede Reise, ob nah oder fern, ist eine Erinnerung daran, wie wertvoll es ist, Erfahrungen machen zu können – nicht alles nur an sich vorbeiziehen zu lassen.

In dieser schöpferischen Kraft liegt für mich auch etwas zutiefst Lebensbejahendes – fast wie ein stiller Widerstand gegen Vergänglichkeit. Gegen das bloße Funktionieren. Es ist eine Art, dem Leben Tiefe zu geben.

Sonne nach Gewitter an der Küste Norwegens

Meine Fotos sind oft bunt und lebendig, weil ich zeigen möchte, wie facettenreich und visuell kraftvoll diese Welt ist. Besonders stark berühren mich Landschaften wie die Serengeti – wenn frühmorgens der Staub in der Luft tanzt, das Licht golden wird und jedes Detail zu leuchten scheint. Solche Momente möchte ich festhalten und spürbar machen – manchmal fast wie eine Erinnerung, manchmal wie ein stilles Versprechen, dass die Welt noch voller Wunder steckt.

Was waren deine wichtigsten Learnings auf deinem Weg als Reisefotografin und möchtest du mit deiner arbeit etwas bewirken?

L Was für mich in der Fotografie genauso wie beim Reisen oder in der Arbeit mit Menschen gilt: Beziehungen entstehen durch echte Aufmerksamkeit. Wer offen auf andere zugeht, Interesse zeigt und das, was er oder sie an jemandem schön, besonders oder berührend findet, auch laut ausspricht, schafft Nähe und Vertrauen – egal ob hinter der Kamera oder im persönlichen Gespräch. Kurz gesagt: Sei ehrlich berührt und trau dich, das auch zu zeigen. Das macht den Unterschied – im Bild und im Leben.

Viele können z.B. aus Visagründen selbst nicht reisen, sagen aber, dass sie durch meine Perspektive die Welt ein Stück weit miterleben können. Das bedeutet mir viel.

Sobald man sich dann tiefer mit einem Ort beschäftigt, seine Vielseitigkeit wahrgenommen oder echte Gastfreundschaft erlebt hat, fällt es schwer, ein ganzes Land pauschal zu sehen. Reisen baut Vorurteile ab.
Mir ist bewusst, dass Reisen ein Privileg ist. Gerade deshalb freut es mich, wenn ich durch meine Bilder Verbindungen schaffen kann – etwa zu Frauen, die ich unterwegs kennengelernt habe und mit denen ich über Social Media in Kontakt bleibe. Viele können z.B. aus Visagründen selbst nicht reisen, sagen aber, dass sie durch meine Perspektive die Welt ein Stück weit miterleben können. Das bedeutet mir viel.

Ich möchte zeigen, was uns trotz aller Unterschiede verbindet, und mit meinen Bildern Offenheit fördern und Vorurteile hinterfragen.

Gerade in einer Zeit voller Unsicherheiten ist es mir wichtig, den Blick auf das Schöne, das Verbindende zu lenken – und andere mit auf diese Reise zu nehmen. Ich liebe auch die Vorstellung, dass Bilder bei anderen etwas auslösen können. Vielleicht wecken sie Neugier auf einen unbekannten Ort, rühren etwas an, machen Lust, selbst loszugehen oder genauer hinzusehen.

Am liebsten erzähle ich in meinen Bildern von Momenten, in denen Licht und Farben eine besondere Komposition ergeben – wenn alles für einen kurzen Augenblick zusammenpasst und eine eigene Art von Schönheit entsteht. In der Natur oder in alltäglichen Szenen von Menschen.

Leben am Nil, Ägypten

Wenn ihr mehr visuelle Inspiration und beeindruckende Fotograf:innen kennen lernen wollt, schaut in unsere Creators-Kategorie, in der ihr spannende Creator:innen, Fotostrecken und Fototipps entdecken könnt.

Gab es für euch schon einmal ein Bild oder einen Moment auf Reisen, der euch die Seele eines Ortes spüren ließ – und zugleich bewusst machte, wie besonders das Privileg des Reisens ist? Schreibt eure Erfahrungen in die Kommentare!

Über die Autor:in

Leonore Herzog

Als Director of Photography hat Leo beim Female Explorer meist die Kamera in der Hand, leitet die Bildredaktion und das Creators Programm, bei dem Content Creatoren für The Female Explorer unterwegs sind. Selbst ist sie gern per Gravelbike auf wilden Abenteuern unterwegs oder entdeckt die Welt mit ihrer kleinen Familie, am liebsten im Camper.

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