Advertorial

Dies ist ein bezahlter, redaktioneller Beitrag.

Die Rongai-Route auf den Kilimandscharo – Mountain Me-Time in Afrika


Nadya GuariguataText / Fotos

Wir haben gefragt und ihr habt geantwortet! Gemeinsam mit LaMunt wollten wir eure schönste Mountain Me-Time hören: Welcher Gipfel war besonders herausfordernd? Welcher Naturmoment hat euch besonders berührt? In der Gewinner-Story berichtet Nadya von ihrer 7-tägigen Wanderung auf den Kilimandscharo und den Uhuru Peak, den höchsten Gipfel Afrikas. Eine ganz besondere Erfahrung auf einem Kontinent, der für viele von uns so fremd wie faszinierend ist – und eine Tour, die in Europa ihresgleichen sucht.

*Mountain Me-Time ist der Leitstern der female Outdoor-Brand LaMunt aus Südtirol und stellt aktives und achtsames Naturerlebnis in den Vordergrund.

Kilimandscharo
Mein Weg auf das Dach Afrikas

Es ist kurz vor 1 Uhr nachts. Meine Stirnlampe ist die einzige Lichtquelle, während wir uns Schritt für Schritt durch die Dunkelheit bewegen. Es ist eiskalt, jeder Atemzug fällt schwerer und der Gipfel scheint noch unendlich weit entfernt. In diesem Moment frage ich mich mehr als einmal, warum ich mir das eigentlich antue. Nur wenige Tage zuvor war davon nichts zu spüren: Bei über 30 °C startete ich meine Tour auf der Rongai-Route, umgeben von tropischer Vegetation und der Vorfreude auf eines der größten Abenteuer meines Lebens. Sieben Tage später stand ich bei rund -10 °C auf dem Uhuru Peak, dem höchsten Punkt Afrikas. Dazwischen lagen vier völlig unterschiedliche Klimazonen, unzählige Höhenmeter und Momente, in denen ich körperlich und mental an meine Grenzen kam. Die Besteigung des Kilimandscharo war für mich weit mehr als eine Wanderung. Sie war eine Reise voller Kontraste, beeindruckender Landschaften und persönlicher Herausforderungen. Gleichzeitig hat sie mir gezeigt, dass der Weg zum Gipfel nicht von Schnelligkeit oder perfekter Fitness abhängt, sondern von Geduld, der richtigen Vorbereitung und dem Mut, einfach den nächsten Schritt zu gehen.

©Mette Photography / www.joergmette.de

Rongai-Route: Der ruhigste Weg auf den Uhuru Peak

Wer den Kilimandscharo abseits der großen Besucherströme erleben möchte, ist auf der Rongai-Route genau richtig. Der Aufstieg beginnt auf der Nordseite des Berges nahe der kenianischen Grenze und gilt als die ruhigste Route des Kilimandscharo. Gleichzeitig bietet die siebentägige Variante ideale Voraussetzungen für eine gute Akklimatisation – ein entscheidender Vorteil auf dem Weg zum Uhuru Peak. Ich habe mich für die Tour mit Zara Tours entschieden und würde die Agentur jederzeit wieder buchen. Das erfahrene Team kümmert sich um die komplette Organisation – vom Transport über die Verpflegung bis hin zur täglichen Gesundheitskontrolle. So konnte ich mich voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren: Schritt für Schritt dem höchsten Punkt Afrikas entgegen.

Rongai-Route auf einen Blick

Dauer7 Tage Trekking und Camping Höchster PunktUhuru Peak (5.895 m) RouteAufstieg über die Rongai-Route, Abstieg über die Marangu-Route BesonderheitRuhige Strecke mit sehr guter Akklimatisation und beeindruckenden Landschaften

Bergwald, Heide, Hochgebirgswüste
so vielfältig ist der Kilimandscharo

Die Landschaft des Kilimandscharo verändert sich mit jedem Höhenmeter und macht die Tour zu einer Reise durch mehrere Welten. Vom dichten Bergwald über weite Heidelandschaften und beeindruckende Ausblicke bis hin zur kargen Hochgebirgswüste zeigt der Berg seine ganze Vielfalt. Besonders beeindruckend ist der Blick auf den Mawenzi, den zweithöchsten Gipfel des Kilimandscharo. Je höher man kommt, desto rauer wird die Umgebung – und desto bewusster wird einem, wie einzigartig diese Bergwelt ist. Am Ende führt der Weg wieder durch den grünen Regenwald zurück ins Tal.

Die Etappen im Überblick

  1. Rongai Gate – Simba Camp
    8 km | 3-4 Stunden | 1.950 m auf 2.625 m
  2. Simba Camp – Second Cave Camp
    6 km | 3-4 Stunden | 2.625 m auf 3.450 m
  3. Second Cave – Kikelewa Camp
    9 km | 5-6 Stunden | 3.450 m auf 3.600 m
  4. Kikelewa Camp – Mawenzi Tarn Camp
    6 km | 3-4 Stunden | 3.600 m auf 4.330 m
  5. Mawenzi Tarn – Kibo Hut
    9 km | 5-6 Stunden | 4.330 m auf 4.700 m
  6. Gipfeltag: Kibo Hut – Uhuru Peak – Horombo Hut
    22 km | 10-14 Stunden | 4.700 m auf 5.895 m, runter auf 3.720 m
  7. Horombo Hut – Marangu Gate
    20 km | 6-9 Stunden | 3.720 m auf 1.860 m

Kurz nach 1 Uhr morgens starteten wir an Tag 6 unseren Gipfelaufstieg. Schritt für Schritt und langsam ging es dem Sonnenaufgang entgegen. Mit jedem Höhenmeter wurde die Luft dünner, das Atmen schwerer und der Weg anspruchsvoller. Mehr als einmal fragte ich mich, ob ich es wirklich schaffen würde. Doch Aufgeben war keine Option. Kurz vor 9 Uhr stand ich schließlich am Uhuru Peak auf 5.895 Metern, dem höchsten Punkt Afrikas. Bei etwa -10 °C und fast allein auf dem Gipfel waren alle Zweifel vergessen. Dieser Moment war jede Anstrengung wert und einer, den ich nie vergessen werde.

Meine Mountain Me Time? Für mich sind die Berge mehr als ein Reiseziel. Sie sind ein Ort, an dem ich den Alltag loslasse, tief durchatme und neue Kraft tanke. Zwischen Gipfeln, Stille und endlosen Ausblicken finde ich genau das, was im hektischen Leben oft fehlt: Freiheit, Leichtigkeit und das Gefühl, ganz im Moment zu sein.

Nach wenigen Fotos ging es aufgrund der Höhe direkt wieder bergab. Nach einer kurzen Pause warteten noch viele weitere Stunden Abstieg auf uns. Am Ende war ich völlig erschöpft – aber gleichzeitig unglaublich glücklich. Dieser Tag hat mir gezeigt, dass man oft stärker ist, als man selbst glaubt.

Vorbereitung für die Kilimandscharo-Besteigung

Mit der richtigen Vorbereitung wird die Besteigung des Kilimandscharo deutlich angenehmer. Neben der passenden Ausrüstung ist auch eine gute Grundfitness wichtig. Regelmäßiges Wandern und Joggen helfen euch, die Ausdauer zu verbessern und bereiten den Körper auf die langen Etappen vor.

Vorbereitung & Equipment

  • Warmer Schlafsack – unverzichtbar für kalte Nächte
  • Wärmflasche für den Schlafsack – ein echter Gamechanger
  • Leichte Camp-Schuhe oder Turnschuhe, damit die Wanderschuhe nach der Etappe ausgezogen werden können
  • Wärmesohlen, Handwärmer und Wärmepflaster sorgen besonders in den kalten Gipfelnächten für zusätzlichen Komfort
  • Mindestens 4-5 Liter Wasser täglich trinken, um den Körper bei der Akklimatisation zu unterstützen. Geschmackstropfen (z. B. Waterdrops) können das Trinken erleichtern
  • Elektrolyte und Magnesium helfen dabei, den Mineralstoffhaushalt auszugleichen
  • Proteinriegel und Energie-Gels liefern schnelle Energie für unterwegs
  • Medikamente gegen Höhenkrankheit: Wer empfindlich auf Höhe reagiert, sollte vor der Reise mit einer Ärztin oder einem Arzt über Acetazolamid (z. B. Glaupax) sprechen. Mir hat das Medikament sehr geholfen – bis auf leichtes Kribbeln im Gesicht (eine mögliche Nebenwirkung) hatte ich nur kurzzeitig Kopfschmerzen.
  • Ausreichend schlafen und Pausen nutzen. In großer Höhe arbeitet der Körper rund um die Uhr – jede Minute Erholung zählt
  • Equipment: bekommt man vom Tourveranstalter mitgeteilt

Der Kilimandscharo ist kein Wettlauf. ‚Pole Pole‘ – langsam, langsam – ist der Schlüssel zum Gipfel.

Nadya

Kilimandscharo
Mountain Me-Time meines Lebens

Die Besteigung des Kilimandscharo war für mich weit mehr als nur eine Wanderung – sie war eine Reise zu meinen eigenen Grenzen. Innerhalb weniger Tage erlebte ich heiße und eisige Temperaturen, durchquerte mehrere Klimazonen und wurde mit einem Sonnenaufgang belohnt, den ich nie vergessen werde. Die Landschaft, die Ruhe und die gewaltigen Ausblicke haben mich immer wieder aufs Neue beeindruckt.

Mein größtes Learning

Der Kilimandscharo hat mir gezeigt, dass eine Besteigung viel mehr mit dem Kopf als mit den Beinen zu tun hat. Natürlich hilft eine gute Grundkondition, aber genauso wichtig sind eine gute Vorbereitung, ausreichend Schlaf, viel trinken und vor allem Geduld. Das Motto „Pole Pole“ – langsam, langsam – begleitet einen auf jedem Schritt und ist aus meiner Sicht der Schlüssel zum Gipfelerfolg. Die Höhe sollte man dabei niemals unterschätzen.

Ein riesiger Teil meines Erfolgs gehört meinem Team: Sechs Sherpas und ein Tourguide begleiteten mich, kümmerten sich um jedes Detail und kontrollierten täglich meine Sauerstoffsättigung und meinen Blutdruck. Ohne ihre Erfahrung und Unterstützung hätte ich den Gipfel wahrscheinlich nicht erreicht. Dafür bin ich unendlich dankbar. Mindestens genauso wertvoll waren aber auch die Menschen, die ich unterwegs kennenlernen durfte. Aus Fremden wurden Wegbegleiter, mit einigen bin ich bis heute in Kontakt. Diese Begegnungen, die gegenseitige Unterstützung und die gemeinsamen Erlebnisse machen die Reise für mich noch besonderer und werden mir genauso in Erinnerung bleiben wie der Gipfel selbst.

Der Kilimandscharo hat mir gezeigt: Die größten Gipfel werden oft zuerst im Kopf überwunden. Es geht nicht darum, der/die Schnellste oder Stärkste zu sein, sondern darum, Schritt für Schritt weiterzugehen. Diese Reise wird für immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben.

©Mette Photography / www.joergmette.de

Wart ihr schon auf dem Kilimandscharo oder steht die Besteigung noch auf eurer Bucket-List? Verratet eure Fragen oder teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!

Über die Autor:in

Nadya Guariguata

Nadya ist 40, lebt in Mannheim und liebt es, die Welt zu entdecken – geprägt durch eine zweieinhalbjährige Weltreise und ihre Begeisterung für andere Kulturen, beeindruckende Landschaften und unvergessliche Naturerlebnisse.

Vertrag widerrufen
Wilder
Warenkorb
Shopping cart0
Es sind keine Produkte in deinem Warenkorb!
nach oben